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Rezessionen: Charlotte Frank hat geschrieben:“HUGO”- Eine Aufforderung hinzuschauen und zu handeln ".. Sprachlich elegant lädt Frauke Bassin, studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin und Autorin dieses ungewöhnlichen Romans, dazu ein, eine Reise in die Vergangenheit zu machen, ohne die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Geschickt verpackt sie ihre Forderungen an den Leser der Gegenwart und der Zukunft in eine fast schon parallelweltliche Liebesgeschichte und zeigt somit, was zeitgenössische intelligente und vor allen Dingen aufklärerische Literatur zu bieten hat. Nachdem die Augen die ersten Zeilen erfassen, gibt es kein zurück mehr. Der Leser ist gepackt von dem so authentisch gezeichneten Charakter des Erzählers, der gleich zu Beginn vorgestellt wird. Der Leser ist nicht in der Lage das Buch wieder aus der Hand zu legen, doch das Lesen ist bei nur 209 mit Leben gefüllten Seiten relativschnell vorbei. Schnell gelesene Seiten, die lange nachklingen. Eindeutiger Beweis für den inhaltlich und formal großartigen Text, der erschüttert, wachrüttelt, überzeugt. Mit “Hugo” ist Frauke Bassin ein großer Roman gelungen, der vom Ankommen und Zurechtkommen in einer schnellen, lauten und reizüberfluteten Welt berichtet, ans Herz geht und mit erschütternder Treffsicherheit lange und tief im Gedächtnis bleibt. .."Spoiler Alert! ganze Rezession von Charlotte Frank “HUGO” - Eine Aufforderung hinzuschauen und zu handeln Hugo ist Wikinger. Er kommt aus Haithabu und sein richtiger Name ist Andri. Vor ungefähr 1000 Jahren wurde er in einem Hünengrab in Angeln bestattet. Warum er gerade jetzt, im 21. Jahrhundert, wieder zum Leben erwacht, versuchen er und Frieda, eine junge aufgeschlossene Frau, die nur so vor Empathie strotzt und bei der der lebendige Tote Unterschlupf findet, herauszubekommen. Frieda führt Hugo, wie sie ihn ab jetzt nennt, um seine Herkunft geheim zu halten, in das Leben des 21. Jahrhunderts ein, das sich so grundlegend von jenem unterscheidet, welches er aus seinen Erinnerungen kennt. Ein Pastor, stets mit einem alkoholischen Getränk auf dem Schreibtisch und eingehüllt in nach Tabak riechenden Rauchschwaden, erzählt die unglaubliche Geschichte der beiden, die weder ihn noch den Leser unberührt lässt. Sprachlich elegant lädt Frauke Bassin, studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin und Autorin dieses ungewöhnlichen Romans, dazu ein, eine Reise in die Vergangenheit zu machen, ohne die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Geschickt verpackt sie ihre Forderungen an den Leser der Gegenwart und der Zukunft in eine fast schon parallelweltliche Liebesgeschichte und zeigt somit, was zeitgenössische intelligente und vor allen Dingen aufklärerische Literatur zu bieten hat. Nachdem die Augen die ersten Zeilen erfassen, gibt es kein zurück mehr. Der Leser ist gepackt von dem so authentisch gezeichneten Charakter des Erzählers, der gleich zu Beginn vorgestellt wird. Der Leser ist nicht in der Lage das Buch wieder aus der Hand zu legen, doch das Lesen ist bei nur 209 mit Leben gefüllten Seiten relativschnell vorbei. Schnell gelesene Seiten, die lange nachklingen. Eindeutiger Beweis für den inhaltlich und formal großartigen Text, der erschüttert, wachrüttelt, überzeugt. Mit “Hugo” ist Frauke Bassin ein großer Roman gelungen, der vom Ankommen und Zurechtkommen in einer schnellen, lauten und reizüberfluteten Welt berichtet, ans Herz geht und mit erschütternder Treffsicherheit lange und tief im Gedächtnis bleibt. Mal gemächlich, mal stürmisch aufbrausend wie die Wellen der Nordsee, die als filmisch anmutende Kulisse ebenfalls ihren Platz im Roman ergattert, nimmt die Handlung ihren lauf. Die detailreichen Beschreibungen wirken so lebendig auf den Leser, dass dieser meinen könnte, die Bratkartoffeln, die Frieda für Hugo brät riechen und das Knistern des gewaltige Feuers, aus dessen tückischen Fängen Hugo zwei Kinder rettet, hören zu können. Scheinbar banale Sachen, wie das Funktionieren technischer Geräte, werden in ein ganz anderes, neues Licht gerückt, beschäftigen nachhaltig und stehen im Kontrast zu großen Themen wie Politik, Kapitalismus, Umwelt, Klimawandel, Gesellschaft. Wieder Einmal rettet ein Mann die Welt, gefeiert im Einsatz. Doch eigentliche Heldin der Geschichte ist Frieda, die mal mehr und mal weniger im Hintergrund die Fäden zieht. Sie ist es, die eben jene große Themen wie Kapitalismus, Klima und Gesellschaft miteinander in Verbindung bringt, über den Tellerrand schaut und im Endeffekt nicht nur Hugo, sondern auch den Leser aufklärt. Trotzdem ist es der Mann, Hugo, der die Karriereleiter immer weiter empor klettert. Als Hugo so plötzlich, wie er aufgetaucht war auch wieder verschwindet und sich die Geschichte dem Ende zuneigt, möchte man rufen, aber halt, Moment, da sind doch noch die Frauen, da ist doch noch Frieda! Ein facettenreicher Roman, der den Leser, der zwischen Weinen und Lachen hin- und hergerissen ist, auf das weltweit zunehmendeDesinteresse an politischen Vorgängen hinweist, ihn kritisiert und schlussendlich konsequent verdeutlicht, dass alles zusammenhängt. Während sich der Leser zunächst erschlagen fühlt, von all ́ den Sachen, die vollkommen falsch laufen in dieser Welt, all ́ die Sachen, vor denen fast jeder reflexartig jahrelang seine Augen verschlossen gehalten hat, nicht hinsehen wollte, so drängen sich besonders nach dem Lesen Zukunftsstreben und vor allem Hoffnung zurück ins Leben. Es ist unglaublich herrlich zu lesen, wie sich die vielschichtigen Charaktere entwickeln und dem Leser, der die tiefgehende Liebe der Autorin für eben diese Charaktere in jedem einzelnen Wort spürt, immer authentischer werden. Frauke Bassin baut starke humorvolle Sprachbilder auf, über die der Leser eigentlich lachen müsste, wäre die bittere Realität dahinter nicht so unfassbar traurig. “Ich möchte, dass mein Gehirn arbeitet, um diese Informationen zu verwerten, aber offensichtlich sind meine Gehirnzellen im Eierlikör baden gegangen und relaxen tatenlos in der warmen Flüssigkeit.” Beeindruckend ist die treffsichere und wohl überlegte Auswahl jedes einzelnen Wortes. Jeder Name, jede Zahl ist mit Bedacht gewählt und birgt weitreichende Bedeutungen. “Hugo” ist ein absolut lesenswerter Text, der zwischen den unscheinbarsten Buchdeckeln ruht und der den Leser mit voller Wucht trifft, ihn geradezu überrollt, um dann an ihn zu appellieren, seinen eigenen Verstand zu nutzen, etwas zu verändern. Bassin kommt ohne den erhobenen moralischen Zeigefinger aus, verleiht ihren Worten dennoch Nachdruck. “Hugo” ist ein Roman, der dazu auffordert, sich seiner eigenen Verantwortung bewusst zu werden. Es geht darum mitzudenken niemanden zurückzulassen und sich zu positionieren, Stellung zu beziehen. Bassin zeigt allzu deutlich, wenn wir es nicht selber tun, tun es andere für uns, mit Ergebnissen, die wir nicht akzeptieren können. “Hugo” zeigt, dass wir uns gern hinter lächerlichen Feigenblättern verstecken, uns zurückziehen, doch dies können wir nur, weil wir davon ausgehen (noch!) nicht betroffen zu sein. Wir können, nein, dürfen uns nicht abwenden, dürfen keine Angst vor Gegenwind haben. Nicht verdrängen, sondern Augen öffnen und hinschauen. Direkt nach dem Lesen bricht zunächst Stille über den Leser hinein, die nötig ist, um die wirren Gedanken ordnen zu können. Es folgt ein drängender Redebedarf. Der Wunsch, das, was an Erkenntnis gewonnen wurde sofort in die Welt hinauszurufen. So laut, dass es jeden erreicht. Unbedingt Lesen. Nicht nur einmal, immer wieder. Rezession von Vanessa Trinkies hat geschrieben:„Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“, erkennt der Protagonist und Namensgeber des Romans „Hugo“, des ersten Werkes von Frauke Bassin, das 2019 unter dem Verlag TWENTYSIX erschien und das an ein mit hochentzündlichem Ethanol entfachtes Feuer erinnert. Denn aus der Ferne betrachtet umspielt das warme Leuchten der züngelnden Flammen die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen der mutigen Frieda und dem weltoffenen Hugo ereignet, doch je weiter sich der Leser dem Flüstern der Hitze nähert, desto bedrohlicher wird das Knistern und desto stechender der wabernde Rauch. Es ist die Realität, die, eingeflochten in die märchenhafte Idylle, mit kritisch empörten Blick und scharfzüngiger Ausdrucksweise zwischen den Zeilen Gestalt annimmt. Das Äußere gibt meist wenig Aufschluss über das Innere. „Hugo“ beweist, dass der erste Eindruck meist täuscht und wenig über das verborgene Potential verrät. Es wirkt wie eine einfache Romanze. Etwas mystischem Flair als Geheimzutat, die Erzählperspektive eines alten Pastors, grüner Buchumschlag und fertig ist der Debütroman. Doch dann beginnt das Lesen. Oder eher das Eintauchen. Aufschrecken. Ein bestürzter Pastor spricht von Beichten, Geschichten, die ihn – so glaubte er – nicht mehr aus der Fassung zu bringen vermögen. Die Geschichte von Frieda, mit der er sich schriftlich und gedanklich auseinandersetzt, erschüttert jedoch nicht nur seine Wirklichkeitswahrnehmung, er hinterfragt zudem seinen Glauben, die Frage der absoluten Gerechtigkeit und vor allem die Entwicklung der Menschheit in ihrer Bildung und Moral. Die Autorin Frauke Bassin, die 1967 in Marburg geboren wurde und heute in Husum lebt, studierte Literatur und Medienwissenschaften, unterrichtet Deutsch, Literatur und Deutsch als Fremdsprache und schrieb den Roman „Hugo“ innerhalb von zwei Jahren.Spoiler Alert, ganze Rezession zu Frauke Bassins Werk „Hugo“ von Vanessa Trinkies 13. Mai 2020In Aufbruchsstimmung „Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“, erkennt der Protagonist und Namensgeber des Romans „Hugo“, des ersten Werkes von Frauke Bassin, das 2019 unter dem Verlag TWENTYSIX erschien und das an ein mit hochentzündlichem Ethanol entfachtes Feuer erinnert. Denn aus der Ferne betrachtet umspielt das warme Leuchten der züngelnden Flammen die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen der mutigen Frieda und dem weltoffenen Hugo ereignet, doch je weiter sich der Leser dem Flüstern der Hitze nähert, desto bedrohlicher wird das Knistern und desto stechender der wabernde Rauch. Es ist die Realität, die, eingeflochten in die märchenhafte Idylle, mit kritisch empörten Blick und scharfzüngiger Ausdrucksweise zwischen den Zeilen Gestalt annimmt. Das Äußere gibt meist wenig Aufschluss über das Innere. „Hugo“ beweist, dass der erste Eindruck meist täuscht und wenig über das verborgene Potential verrät. Es wirkt wie eine einfache Romanze. Etwas mystischem Flair als Geheimzutat, die Erzählperspektive eines alten Pastors, grüner Buchumschlag und fertig ist der Debütroman. Doch dann beginnt das Lesen. Oder eher das Eintauchen. Aufschrecken. Ein bestürzter Pastor spricht von Beichten, Geschichten, die ihn – so glaubte er – nicht mehr aus der Fassung zu bringen vermögen. Die Geschichte von Frieda, mit der er sich schriftlich und gedanklich auseinandersetzt, erschüttert jedoch nicht nur seine Wirklichkeitswahrnehmung, er hinterfragt zudem seinen Glauben, die Frage der absoluten Gerechtigkeit und vor allem die Entwicklung der Menschheit in ihrer Bildung und Moral. Die Autorin Frauke Bassin, die 1967 in Marburg geboren wurde und heute in Husum lebt, studierte Literatur und Medienwissenschaften, unterrichtet Deutsch, Literatur und Deutsch als Fremdsprache und schrieb den Roman „Hugo“ innerhalb von zwei Jahren. Ihre Geschichte handelt von der Auferstehung eines Wikingers aus Haithabu, der eines Tages aus seinem Grab hinter dem Haus von Frieda, wo einst eine entscheidende Schlacht ausgetragen wurde in deren Verlauf er sein Leben verlor, emporsteigt. Unwissend darüber, dass er 1000 Jahre Zeitgeschichte verpasst hat, empfängt Frieda ihn in ihrem Heim, gibt ihm den Namen Hugo und klärt ihn daraufhin über die Neuheiten und Probleme des 21. Jahrhunderts auf. Hugo erhält eine neue Identität, die ihn vor der raubtierhaften Neugierde der Bevölkerung schützt und versucht, sich ins alltägliche Leben zu integrieren, indem er der freiwilligen Feuerwehr beitritt. Währenddessen verlieben sich Frieda und er ineinander, heiraten und unternehmen eine Hochzeitsreise nach Tansania, die Hugo eine weitere Möglichkeit gibt, die Welt in all ihren Facetten kennen zulernen und um einige der globalen Probleme mit eigenen Augen zu sehen. Zurück in Deutschland hat Hugo seinen ersten Feuerwehreinsatz, der beinahe tödlich endet, die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zieht und schließlich nicht nur für Frieda und Hugo, sondern auch für ihr gesamtes Umfeld – sogar den Leser - alles ändert. „Hugo“ ist zwar mit der Gestalt eines Feuers vergleichbar, wirft den Leser jedoch ins kalte Wasser. Anfänglich verwirrt über die Selbstverständlichkeit, mit der die Protagonistin den schweigsamen, bewaffneten Fremden bei sich aufnimmt, wächst die Irritation, als Frieda sofort zu erkennen scheint, dass es sich um einen längst verstorbenen Wikinger handelt. Ob es die Naivität oder der Mut ist, die Frieda antreiben, ist unklar und ebenso wird nicht deutlich, wie Frieda derartig von der Idee überzeugt sein könne, einem wahrhaftigen Wikinger gegenüber zu stehen und nicht etwa einem verstörten Live-Rollenspiel Darsteller. Da die Geschichte aus der Sicht des Pastors verfasst wurde, der das Gehörte verschriftlicht, bekommt der Leser wenig Einblicke in die Gedankenwelt der Protagonisten, die womöglich insbesondere das Verhalten von Frieda erklärt hätten. Doch womöglich wird diese Ungläubigkeit des Lesers bewusst hervorgerufen, um diesem die eigene vorurteilsbelastete und misstrauische Denkweise vor Augen zu führen, die im Kontrast steht zu Friedas Vertrauen in das Gute im Menschen. Dass sie auf der anderen Seite äußerst gesellschaftskritisch und offensiv auf die Geschehnisse und Probleme in der Politik, Religion, Bildung und dem gesellschaftlichen System reagiert, zeigt ihren vielseitigen Charakter und ihren Intellekt, der Hugo in einem langwierigen Lernprozess über das Leben unserer Zeit in seiner Meinungsbildung prägt. „Angst beherrscht die Menschen und deshalb sammeln, klauben und horten sie. (…) Kapitalismus bestünde nicht ohne die Angst der Menschen etwas zu verlieren.“ Doch trotz seiner Wissbegierde empfindet Hugo die notwendige Integration als inneren Kampf. Er muss seine Identität, Werte und Normen und seine Herkunft verleugnen, um von einer unerbittlichen Welt akzeptiert zu werden, die jegliche Andersartigkeit zum Teufelswerk degradiert. „Die Wahrheit würde dich zu einem Monster in irgendwelchen Laboren machen.“ Es sind Aussagen, die derart gewaltig sind, dass sie nicht nur zum Nachdenken anregen. Sondern zum Aufregen. „Ich denke an den Reichtum, den unermesslichen Reichtum einzelner Menschen und Institutionen“ Zum Diskutieren. „Die Theorie zu veröffentlichen, ist so, als würde man einen Mord begehen.“ Zum Hinterfragen. „Geschichten von Mördern oder solchen, die Mörder werden sollten“ Zum wütend und traurig werden. „‘Aber wie kommt es zu diesen Ungerechtigkeiten?‘, fragte Hugo und betrachtete einen kleinen Jungen, der ihn betrachtete und dessen gelbes, schmutziges T-Shirt die blaue Aufschrift Nestle trug und über dem runden Bauch des mageren Jungen spannte.“ Es sind unfassbare Bilder, die uns die weiche Daunendecke des Luxus und Wohlstands wegziehen, in die wir uns blind einhüllten, um unsere Verantwortung gegenüber der Welt zu verdrängen. Es ist kein Wunder, dass der Pastor literweise Alkohol brauchte, um Friedas Geschichte aufzuschreiben, denn das Gefühl der Schuld, des Ertappt Werdens der eigenen Untätigkeit und der Machtlosigkeit wiegt zu viel für einen allein. Wir sind Teil einer ungebildeten, kapitalistischen Bevölkerung, die nicht über ihre Landesgrenze hinaus blickt. Wir ignorieren nicht nur die Probleme anderer, wie erschaffen diese. Wir hängen Preisschilder an unsere Werte. Denn solange der Gewinn hoch genug ist, ist sogar die Moral käuflich. Hugo und Frieda sähen Kritik wie Blumensamen, denn sie hoffen, dass Veränderungen erblühen. Als Hugo, obwohl er sich nicht hat aufstellen lassen, zum Bürgermeister gewählt wird, war die erste Frage, die ich mir unverzüglich stellte: Warum er und nicht Frieda? Schließlich ist sie diejenige, die sich von Beginn an kritisch äußert und es sind ihre Gedanken und Erwartungen, die Hugo hinaussendet. Doch zum Ende des Buches wird deutlich, dass dieses Amt notwendig ist, um seine Funktion in der Geschichte darzustellen. Der polarisierende Untote ist ein Botschafter, der wie ein Prediger verehrt wird, obwohl er nur die Einsicht der Menschen im Fokus hat. Anstatt auf einen Helden zu warten, der ihnen die Richtung weist, sollen wir selbst vorrangehen, uns unseren eigenen Weg bahnen und nicht nur protestieren, sondern selbst das Richtige tun. Während Frieda in bedachter Aufbruchsstimmung „Who´ll come with me“ summt, bin ich mir sicher, dass die Antwort „Wir alle“ heißen muss. Merle Andresen hat geschrieben:„Hugo“. Ein vermeintlich unscheinbarer Name, mit einer riesigen Aussage. Die Autorin Frauke Bassin schafft mit ihrem neusten Roman „Hugo“ aus dem Jahre 2019 publiziert im Twentysix Verlag eine Figur, die zum Nachdenken und Aufklären anregt. .. Die hilfsbereite Frieda nimmt Hugo bei sich auf und kümmert sich liebevoll um ihn. Beide versuchen die wahre Identität von Hugo zu verschleiern, aus Angst er könnte .. Durch ihre besondere Beziehung entwickelt sich schnell ein Gefühl von Liebe und sie werden ein Paar. Frieda zeigt Hugo die moderne Welt mit deren Vorzügen, aber auch mit den immer wieder auftretenden Nachteilen und Problemen. .. Durch seine Reise durch die moderne und für ihn unbekannte Welt fängt Hugo an bestimmte Themen zu hinterfragen. Er übernimmt Verantwortung und bedient sich letztlich seines eigenen Verstandes. Die emotionale und zum Nachdenken anregende Geschichte wird durch einen, dem Alkoholkonsum nicht abgeneigten, Pastor erzählt. Dieser fängt an das Leben und seinen Arbeitgeber die Kirche zunehmend kritischer zu betrachten. Die studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin Frauke Bassin zeigt auf einer sprachlich rhetorischen geschickten Art und Weise, welche Missstände in der Welt existieren. Durch ihr sprachliches Können bindet die Autorin ihre Leser an ihren emotionsweckenden Roman. Der Roman bildet eine gute Kombination aus Geschichte, Fiktion und Realität. Dabei lädt „Hugo“ zum Mitfühlen, zum Nachdenken und zum Diskutieren ein. Die Emotionen beim Lesen kochen hoch. Dennoch holt die zarte Liebesgeschichte zwischen Hugo und Frieda die Leser immer wieder in die gegenwärtige Welt zurück.„Es fühlte sich an, als ob sich mein Körper mit seinem verbinde, als ob wir von diesem Moment an nicht zwei, sondern nur noch ein Blutkreislauf waren. In seinen Augen sah ich das gleiche Staunen, wie es mich durchfuhr“, sagte sie und zum ersten Mal verzog sich ihr Mund zu einem kleinen Lächeln und Liebe leuchtete aus ihren so traurigen Augen.“ Ob die Institution der Kirche, der Glauben, der Kapitalismus, das Bildungssystem, die Umwelt oder die Politik. „Hugo“ weist auf viele problemreiche und diskussionswürdige Themen hin. Kaum etwas wird ausgelassen oder nicht kritisch beäugt. „Wenn die Gier nicht so maßlos wäre, wäre es eine gute Wirtschaftsform. Wenn wir mehr Verantwortung für alle ringsherum und für die Zukunft übernähmen. Wenn wir endlich begriffen, dass die Erfüllung eines Wunsches der Türöffner für den nächsten Wunsch ist.“ Dennoch will die Autorin nicht nur kritisieren. Sie will Veränderungen in den Köpfen der Menschen erreichen. Aufmerksam machen. Die Menschen ermuntern Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu denken und zu handeln. Wie eins der Philosoph Immanuel Kant schon sagt: „Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Durch Hugos fast schon kindliche Neugier erfahren wir viel über den Menschen und sein oft als selbstverständlich betrachtetes Leben mit seinen reichhaltigen Konsumgütern: „„Bist du reich?“ Er schaute sich um. „Gehört das ganze Haus dir? Wohnst du hier alleine? Wo ist dein Mann?“ [...] .. Durch Hugo, aber auch besonders durch Frieda, die Hugo erste die entscheidenden Denkanstöße gibt, fängt der Leser an die Welt mit anderen Augen zu sehen. Zu hinterfragen. Zu denken. Verantwortung zu übernehmen. „Ein letztes Mal: Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“ Kritisch zu betrachten ist jedoch das fade Cover des Romans. Die dunkle und monotone Gestaltung präsentiert das Werk nicht seinem Anspruch entsprechend. Es wirkt langweilig und nicht aussagekräftig. Ein Werk, welches jedoch eine enorme Aussagekraft besitzt, muss auch ein repräsentatives Cover erhalten. Es ist oft der Fall, dass der erste Eindruck von einem Buch zählt. „Hugo“ sollte und muss sich nicht verstecken! Er muss der Welt gezeigt werden! Des Weiteren ist der Roman mit vielerlei kritischen und schweren Themen behaftet. Ein einmaliges lesen reicht oft nicht aus, um alle Aussagen auf einmal wahrzunehmen. Dennoch lohntes sich, die dichte an Themenfülle erneut zu erkunden, um alle Aussagen zu erfassen. Zudem muss der Leser dieses Romans sich die Zeit nehmen und ruhig auch mal ein paar Sekunden oder Minuten länger auf einer Seite verharren. Um nachzudenken. Um zu reflektieren. „Liebe, Respekt, Verantwortung!“ ist nur eine kleine Aussage des Romans, mit einer riesigen Wirkung. „Hugo“ öffnet die Augen. „Hugo“ lehrt die Themen kritisch zu betrachten. „Hugo“ zeigt Möglichkeiten auf. „Hugo“ regt zu Veränderungen an. Zum Anpacken. Zum Machen. Zum Denken. „Ich glaube, dass der Schlüssel in der Bildung steckt.“ „Hugo“ ein Roman mit Aussage. Ein Roman mit Charakter. Frauke Bassin spricht Themen an, die oft verschwiegen und unter den Tisch gekehrt werden. Sie äußert frei ihre Meinung und nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Leser muss sich, ob er will oder nicht, mit den Themen auseinandersetzen. Ein spannendes und kritisches Buch verpackt in einer emotionalen Liebesgeschichte. „Hugo“ wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Roman wird Menschen zum Denken anregen. Zum Verändern. Zum Verbessern. Eine absolute Leseempfehlung!Spoiler Alert, ganze Rezession von Merle AndresenHugo – der Denkende „Hugo“. Ein vermeintlich unscheinbarer Name, mit einer riesigen Aussage. Die Autorin Frauke Bassin schafft mit ihrem neusten Roman „Hugo“ aus dem Jahre 2019 publiziert im Twentysix Verlag eine Figur, die zum Nachdenken und Aufklären anregt. Alles fängt vor über 1000 Jahren an. Als der Wikinger Hugo, der eigentlich Andri heißt und ein Jarlssohn aus Haithabu ist, bei einen Kampf um das Leben kommt. Hugo wird in einem Hünengrab bestattet. Doch plötzlich stürmt er, 1000 Jahre später, vom Kampf gezeichnet, aber quicklebendig in seiner Wikingerkleidung, in das Haus der alleinwohnenden 30-jährigen Frieda aus Angeln in Schleswig-Holstein. Die hilfsbereite Frieda nimmt Hugo bei sich auf und kümmert sich liebevoll um ihn. Beide versuchen die wahre Identität von Hugo zu verschleiern, aus Angst er könnte als Forschungsobjekt in irgendwelchen Laboren enden. Durch ihre besondere Beziehung entwickelt sich schnell ein Gefühl von Liebe und sie werden ein Paar. Frieda zeigt Hugo die moderne Welt mit deren Vorzügen, aber auch mit den immer wieder auftretenden Nachteilen und Problemen. Unter anderem besuchen sie Haithabu und reisen nach Afrika. Zu dem tritt Hugo der Freiwilligen Feuerwehr bei und letztlich führt es ihn in die Politik. Durch seine Reise durch die moderne und für ihn unbekannte Welt fängt Hugo an bestimmte Themen zu hinterfragen. Er übernimmt Verantwortung und bedient sich letztlich seines eigenen Verstandes. Die emotionale und zum Nachdenken anregende Geschichte wird durch einen, dem Alkoholkonsum nicht abgeneigten, Pastor erzählt. Dieser fängt an das Leben und seinen Arbeitgeber die Kirche zunehmend kritischer zu betrachten. Die studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin Frauke Bassin zeigt auf einer sprachlich rhetorischen geschickten Art und Weise, welche Missstände in der Welt existieren. Durch ihr sprachliches Können bindet die Autorin ihre Leser an ihren emotionsweckenden Roman. Der Roman bildet eine gute Kombination aus Geschichte, Fiktion und Realität. Dabei lädt „Hugo“ zum Mitfühlen, zum Nachdenken und zum Diskutieren ein. Die Emotionen beim Lesen kochen hoch. Dennoch holt die zarte Liebesgeschichte zwischen Hugo und Frieda die Leser immer wieder in die gegenwärtige Welt zurück.„Es fühlte sich an, als ob sich mein Körper mit seinem verbinde, als ob wir von diesem Moment an nicht zwei, sondern nur noch ein Blutkreislauf waren. In seinen Augen sah ich das gleiche Staunen, wie es mich durchfuhr“, sagte sie und zum ersten Mal verzog sich ihr Mund zu einem kleinen Lächeln und Liebe leuchtete aus ihren so traurigen Augen.“ Ob die Institution der Kirche, der Glauben, der Kapitalismus, das Bildungssystem, die Umwelt oder die Politik. „Hugo“ weist auf viele problemreiche und diskussionswürdige Themen hin. Kaum etwas wird ausgelassen oder nicht kritisch beäugt. „Wenn die Gier nicht so maßlos wäre, wäre es eine gute Wirtschaftsform. Wenn wir mehr Verantwortung für alle ringsherum und für die Zukunft übernähmen. Wenn wir endlich begriffen, dass die Erfüllung eines Wunsches der Türöffner für den nächsten Wunsch ist.“ Dennoch will die Autorin nicht nur kritisieren. Sie will Veränderungen in den Köpfen der Menschen erreichen. Aufmerksam machen. Die Menschen ermuntern Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu denken und zu handeln. Wie eins der Philosoph Immanuel Kant schon sagt: „Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Durch Hugos fast schon kindliche Neugier erfahren wir viel über den Menschen und sein oft als selbstverständlich betrachtetes Leben mit seinen reichhaltigen Konsumgütern: „„Bist du reich?“ Er schaute sich um. „Gehört das ganze Haus dir? Wohnst du hier alleine? Wo ist dein Mann?“ [...] „Das ist fast so viel, wie das Land auf dem ganz Haithabu stand“, sagte er schließlich.“ Durch Hugo, aber auch besonders durch Frieda, die Hugo erste die entscheidenden Denkanstöße gibt, fängt der Leser an die Welt mit anderen Augen zu sehen. Zu hinterfragen. Zu denken. Verantwortung zu übernehmen. „Ein letztes Mal: Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“ Kritisch zu betrachten ist jedoch das fade Cover des Romans. Die dunkle und monotone Gestaltung präsentiert das Werk nicht seinem Anspruch entsprechend. Es wirkt langweilig und nicht aussagekräftig. Ein Werk, welches jedoch eine enorme Aussagekraft besitzt, muss auch ein repräsentatives Cover erhalten. Es ist oft der Fall, dass der erste Eindruck von einem Buch zählt. „Hugo“ sollte und muss sich nicht verstecken! Er muss der Welt gezeigt werden! Des Weiteren ist der Roman mit vielerlei kritischen und schweren Themen behaftet. Ein einmaliges lesen reicht oft nicht aus, um alle Aussagen auf einmal wahrzunehmen. Dennoch lohntes sich, die dichte an Themenfülle erneut zu erkunden, um alle Aussagen zu erfassen. Zudem muss der Leser dieses Romans sich die Zeit nehmen und ruhig auch mal ein paar Sekunden oder Minuten länger auf einer Seite verharren. Um nachzudenken. Um zu reflektieren. „Liebe, Respekt, Verantwortung!“ ist nur eine kleine Aussage des Romans, mit einer riesigen Wirkung. „Hugo“ öffnet die Augen. „Hugo“ lehrt die Themen kritisch zu betrachten. „Hugo“ zeigt Möglichkeiten auf. „Hugo“ regt zu Veränderungen an. Zum Anpacken. Zum Machen. Zum Denken. „Ich glaube, dass der Schlüssel in der Bildung steckt.“ „Hugo“ ein Roman mit Aussage. Ein Roman mit Charakter. Frauke Bassin spricht Themen an, die oft verschwiegen und unter den Tisch gekehrt werden. Sie äußert frei ihre Meinung und nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Leser muss sich, ob er will oder nicht, mit den Themen auseinandersetzen. Ein spannendes und kritisches Buch verpackt in einer emotionalen Liebesgeschichte. „Hugo“ wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Roman wird Menschen zum Denken anregen. Zum Verändern. Zum Verbessern. Eine absolute Leseempfehlung! ------ 1 Hugo, S. 14. Ebd., S. 104 - 105. 3 Kant, Immanuel. 4 Hugo, S. 27 - 28. 5 Ebd., S. 150.
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Rezessionen: Charlotte Frank wrote:“HUGO”- Eine Aufforderung hinzuschauen und zu handeln ".. Sprachlich elegant lädt Frauke Bassin, studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin und Autorin dieses ungewöhnlichen Romans, dazu ein, eine Reise in die Vergangenheit zu machen, ohne die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Geschickt verpackt sie ihre Forderungen an den Leser der Gegenwart und der Zukunft in eine fast schon parallelweltliche Liebesgeschichte und zeigt somit, was zeitgenössische intelligente und vor allen Dingen aufklärerische Literatur zu bieten hat. Nachdem die Augen die ersten Zeilen erfassen, gibt es kein zurück mehr. Der Leser ist gepackt von dem so authentisch gezeichneten Charakter des Erzählers, der gleich zu Beginn vorgestellt wird. Der Leser ist nicht in der Lage das Buch wieder aus der Hand zu legen, doch das Lesen ist bei nur 209 mit Leben gefüllten Seiten relativschnell vorbei. Schnell gelesene Seiten, die lange nachklingen. Eindeutiger Beweis für den inhaltlich und formal großartigen Text, der erschüttert, wachrüttelt, überzeugt. Mit “Hugo” ist Frauke Bassin ein großer Roman gelungen, der vom Ankommen und Zurechtkommen in einer schnellen, lauten und reizüberfluteten Welt berichtet, ans Herz geht und mit erschütternder Treffsicherheit lange und tief im Gedächtnis bleibt. .."Spoiler Alert! ganze Rezession von Charlotte Frank“HUGO” - Eine Aufforderung hinzuschauen und zu handeln Hugo ist Wikinger. Er kommt aus Haithabu und sein richtiger Name ist Andri. Vor ungefähr 1000 Jahren wurde er in einem Hünengrab in Angeln bestattet. Warum er gerade jetzt, im 21. Jahrhundert, wieder zum Leben erwacht, versuchen er und Frieda, eine junge aufgeschlossene Frau, die nur so vor Empathie strotzt und bei der der lebendige Tote Unterschlupf findet, herauszubekommen. Frieda führt Hugo, wie sie ihn ab jetzt nennt, um seine Herkunft geheim zu halten, in das Leben des 21. Jahrhunderts ein, das sich so grundlegend von jenem unterscheidet, welches er aus seinen Erinnerungen kennt. Ein Pastor, stets mit einem alkoholischen Getränk auf dem Schreibtisch und eingehüllt in nach Tabak riechenden Rauchschwaden, erzählt die unglaubliche Geschichte der beiden, die weder ihn noch den Leser unberührt lässt. Sprachlich elegant lädt Frauke Bassin, studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin und Autorin dieses ungewöhnlichen Romans, dazu ein, eine Reise in die Vergangenheit zu machen, ohne die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Geschickt verpackt sie ihre Forderungen an den Leser der Gegenwart und der Zukunft in eine fast schon parallelweltliche Liebesgeschichte und zeigt somit, was zeitgenössische intelligente und vor allen Dingen aufklärerische Literatur zu bieten hat. Nachdem die Augen die ersten Zeilen erfassen, gibt es kein zurück mehr. Der Leser ist gepackt von dem so authentisch gezeichneten Charakter des Erzählers, der gleich zu Beginn vorgestellt wird. Der Leser ist nicht in der Lage das Buch wieder aus der Hand zu legen, doch das Lesen ist bei nur 209 mit Leben gefüllten Seiten relativschnell vorbei. Schnell gelesene Seiten, die lange nachklingen. Eindeutiger Beweis für den inhaltlich und formal großartigen Text, der erschüttert, wachrüttelt, überzeugt. Mit “Hugo” ist Frauke Bassin ein großer Roman gelungen, der vom Ankommen und Zurechtkommen in einer schnellen, lauten und reizüberfluteten Welt berichtet, ans Herz geht und mit erschütternder Treffsicherheit lange und tief im Gedächtnis bleibt. Mal gemächlich, mal stürmisch aufbrausend wie die Wellen der Nordsee, die als filmisch anmutende Kulisse ebenfalls ihren Platz im Roman ergattert, nimmt die Handlung ihren lauf. Die detailreichen Beschreibungen wirken so lebendig auf den Leser, dass dieser meinen könnte, die Bratkartoffeln, die Frieda für Hugo brät riechen und das Knistern des gewaltige Feuers, aus dessen tückischen Fängen Hugo zwei Kinder rettet, hören zu können. Scheinbar banale Sachen, wie das Funktionieren technischer Geräte, werden in ein ganz anderes, neues Licht gerückt, beschäftigen nachhaltig und stehen im Kontrast zu großen Themen wie Politik, Kapitalismus, Umwelt, Klimawandel, Gesellschaft. Wieder Einmal rettet ein Mann die Welt, gefeiert im Einsatz. Doch eigentliche Heldin der Geschichte ist Frieda, die mal mehr und mal weniger im Hintergrund die Fäden zieht. Sie ist es, die eben jene große Themen wie Kapitalismus, Klima und Gesellschaft miteinander in Verbindung bringt, über den Tellerrand schaut und im Endeffekt nicht nur Hugo, sondern auch den Leser aufklärt. Trotzdem ist es der Mann, Hugo, der die Karriereleiter immer weiter empor klettert. Als Hugo so plötzlich, wie er aufgetaucht war auch wieder verschwindet und sich die Geschichte dem Ende zuneigt, möchte man rufen, aber halt, Moment, da sind doch noch die Frauen, da ist doch noch Frieda! Ein facettenreicher Roman, der den Leser, der zwischen Weinen und Lachen hin- und hergerissen ist, auf das weltweit zunehmendeDesinteresse an politischen Vorgängen hinweist, ihn kritisiert und schlussendlich konsequent verdeutlicht, dass alles zusammenhängt. Während sich der Leser zunächst erschlagen fühlt, von all ́ den Sachen, die vollkommen falsch laufen in dieser Welt, all ́ die Sachen, vor denen fast jeder reflexartig jahrelang seine Augen verschlossen gehalten hat, nicht hinsehen wollte, so drängen sich besonders nach dem Lesen Zukunftsstreben und vor allem Hoffnung zurück ins Leben. Es ist unglaublich herrlich zu lesen, wie sich die vielschichtigen Charaktere entwickeln und dem Leser, der die tiefgehende Liebe der Autorin für eben diese Charaktere in jedem einzelnen Wort spürt, immer authentischer werden. Frauke Bassin baut starke humorvolle Sprachbilder auf, über die der Leser eigentlich lachen müsste, wäre die bittere Realität dahinter nicht so unfassbar traurig. “Ich möchte, dass mein Gehirn arbeitet, um diese Informationen zu verwerten, aber offensichtlich sind meine Gehirnzellen im Eierlikör baden gegangen und relaxen tatenlos in der warmen Flüssigkeit.” Beeindruckend ist die treffsichere und wohl überlegte Auswahl jedes einzelnen Wortes. Jeder Name, jede Zahl ist mit Bedacht gewählt und birgt weitreichende Bedeutungen. “Hugo” ist ein absolut lesenswerter Text, der zwischen den unscheinbarsten Buchdeckeln ruht und der den Leser mit voller Wucht trifft, ihn geradezu überrollt, um dann an ihn zu appellieren, seinen eigenen Verstand zu nutzen, etwas zu verändern. Bassin kommt ohne den erhobenen moralischen Zeigefinger aus, verleiht ihren Worten dennoch Nachdruck. “Hugo” ist ein Roman, der dazu auffordert, sich seiner eigenen Verantwortung bewusst zu werden. Es geht darum mitzudenken niemanden zurückzulassen und sich zu positionieren, Stellung zu beziehen. Bassin zeigt allzu deutlich, wenn wir es nicht selber tun, tun es andere für uns, mit Ergebnissen, die wir nicht akzeptieren können. “Hugo” zeigt, dass wir uns gern hinter lächerlichen Feigenblättern verstecken, uns zurückziehen, doch dies können wir nur, weil wir davon ausgehen (noch!) nicht betroffen zu sein. Wir können, nein, dürfen uns nicht abwenden, dürfen keine Angst vor Gegenwind haben. Nicht verdrängen, sondern Augen öffnen und hinschauen. Direkt nach dem Lesen bricht zunächst Stille über den Leser hinein, die nötig ist, um die wirren Gedanken ordnen zu können. Es folgt ein drängender Redebedarf. Der Wunsch, das, was an Erkenntnis gewonnen wurde sofort in die Welt hinauszurufen. So laut, dass es jeden erreicht. Unbedingt Lesen. Nicht nur einmal, immer wieder.Rezession von Vanessa Trinkies wrote:„Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“, erkennt der Protagonist und Namensgeber des Romans „Hugo“, des ersten Werkes von Frauke Bassin, das 2019 unter dem Verlag TWENTYSIX erschien und das an ein mit hochentzündlichem Ethanol entfachtes Feuer erinnert. Denn aus der Ferne betrachtet umspielt das warme Leuchten der züngelnden Flammen die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen der mutigen Frieda und dem weltoffenen Hugo ereignet, doch je weiter sich der Leser dem Flüstern der Hitze nähert, desto bedrohlicher wird das Knistern und desto stechender der wabernde Rauch. Es ist die Realität, die, eingeflochten in die märchenhafte Idylle, mit kritisch empörten Blick und scharfzüngiger Ausdrucksweise zwischen den Zeilen Gestalt annimmt. Das Äußere gibt meist wenig Aufschluss über das Innere. „Hugo“ beweist, dass der erste Eindruck meist täuscht und wenig über das verborgene Potential verrät. Es wirkt wie eine einfache Romanze. Etwas mystischem Flair als Geheimzutat, die Erzählperspektive eines alten Pastors, grüner Buchumschlag und fertig ist der Debütroman. Doch dann beginnt das Lesen. Oder eher das Eintauchen. Aufschrecken. Ein bestürzter Pastor spricht von Beichten, Geschichten, die ihn – so glaubte er – nicht mehr aus der Fassung zu bringen vermögen. Die Geschichte von Frieda, mit der er sich schriftlich und gedanklich auseinandersetzt, erschüttert jedoch nicht nur seine Wirklichkeitswahrnehmung, er hinterfragt zudem seinen Glauben, die Frage der absoluten Gerechtigkeit und vor allem die Entwicklung der Menschheit in ihrer Bildung und Moral. Die Autorin Frauke Bassin, die 1967 in Marburg geboren wurde und heute in Husum lebt, studierte Literatur und Medienwissenschaften, unterrichtet Deutsch, Literatur und Deutsch als Fremdsprache und schrieb den Roman „Hugo“ innerhalb von zwei Jahren.Spoiler Alert, ganze Rezession zu Frauke Bassins Werk „Hugo“ von Vanessa Trinkies 13. Mai 2020In Aufbruchsstimmung „Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“, erkennt der Protagonist und Namensgeber des Romans „Hugo“, des ersten Werkes von Frauke Bassin, das 2019 unter dem Verlag TWENTYSIX erschien und das an ein mit hochentzündlichem Ethanol entfachtes Feuer erinnert. Denn aus der Ferne betrachtet umspielt das warme Leuchten der züngelnden Flammen die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen der mutigen Frieda und dem weltoffenen Hugo ereignet, doch je weiter sich der Leser dem Flüstern der Hitze nähert, desto bedrohlicher wird das Knistern und desto stechender der wabernde Rauch. Es ist die Realität, die, eingeflochten in die märchenhafte Idylle, mit kritisch empörten Blick und scharfzüngiger Ausdrucksweise zwischen den Zeilen Gestalt annimmt. Das Äußere gibt meist wenig Aufschluss über das Innere. „Hugo“ beweist, dass der erste Eindruck meist täuscht und wenig über das verborgene Potential verrät. Es wirkt wie eine einfache Romanze. Etwas mystischem Flair als Geheimzutat, die Erzählperspektive eines alten Pastors, grüner Buchumschlag und fertig ist der Debütroman. Doch dann beginnt das Lesen. Oder eher das Eintauchen. Aufschrecken. Ein bestürzter Pastor spricht von Beichten, Geschichten, die ihn – so glaubte er – nicht mehr aus der Fassung zu bringen vermögen. Die Geschichte von Frieda, mit der er sich schriftlich und gedanklich auseinandersetzt, erschüttert jedoch nicht nur seine Wirklichkeitswahrnehmung, er hinterfragt zudem seinen Glauben, die Frage der absoluten Gerechtigkeit und vor allem die Entwicklung der Menschheit in ihrer Bildung und Moral. Die Autorin Frauke Bassin, die 1967 in Marburg geboren wurde und heute in Husum lebt, studierte Literatur und Medienwissenschaften, unterrichtet Deutsch, Literatur und Deutsch als Fremdsprache und schrieb den Roman „Hugo“ innerhalb von zwei Jahren. Ihre Geschichte handelt von der Auferstehung eines Wikingers aus Haithabu, der eines Tages aus seinem Grab hinter dem Haus von Frieda, wo einst eine entscheidende Schlacht ausgetragen wurde in deren Verlauf er sein Leben verlor, emporsteigt. Unwissend darüber, dass er 1000 Jahre Zeitgeschichte verpasst hat, empfängt Frieda ihn in ihrem Heim, gibt ihm den Namen Hugo und klärt ihn daraufhin über die Neuheiten und Probleme des 21. Jahrhunderts auf. Hugo erhält eine neue Identität, die ihn vor der raubtierhaften Neugierde der Bevölkerung schützt und versucht, sich ins alltägliche Leben zu integrieren, indem er der freiwilligen Feuerwehr beitritt. Währenddessen verlieben sich Frieda und er ineinander, heiraten und unternehmen eine Hochzeitsreise nach Tansania, die Hugo eine weitere Möglichkeit gibt, die Welt in all ihren Facetten kennen zulernen und um einige der globalen Probleme mit eigenen Augen zu sehen. Zurück in Deutschland hat Hugo seinen ersten Feuerwehreinsatz, der beinahe tödlich endet, die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zieht und schließlich nicht nur für Frieda und Hugo, sondern auch für ihr gesamtes Umfeld – sogar den Leser - alles ändert. „Hugo“ ist zwar mit der Gestalt eines Feuers vergleichbar, wirft den Leser jedoch ins kalte Wasser. Anfänglich verwirrt über die Selbstverständlichkeit, mit der die Protagonistin den schweigsamen, bewaffneten Fremden bei sich aufnimmt, wächst die Irritation, als Frieda sofort zu erkennen scheint, dass es sich um einen längst verstorbenen Wikinger handelt. Ob es die Naivität oder der Mut ist, die Frieda antreiben, ist unklar und ebenso wird nicht deutlich, wie Frieda derartig von der Idee überzeugt sein könne, einem wahrhaftigen Wikinger gegenüber zu stehen und nicht etwa einem verstörten Live-Rollenspiel Darsteller. Da die Geschichte aus der Sicht des Pastors verfasst wurde, der das Gehörte verschriftlicht, bekommt der Leser wenig Einblicke in die Gedankenwelt der Protagonisten, die womöglich insbesondere das Verhalten von Frieda erklärt hätten. Doch womöglich wird diese Ungläubigkeit des Lesers bewusst hervorgerufen, um diesem die eigene vorurteilsbelastete und misstrauische Denkweise vor Augen zu führen, die im Kontrast steht zu Friedas Vertrauen in das Gute im Menschen. Dass sie auf der anderen Seite äußerst gesellschaftskritisch und offensiv auf die Geschehnisse und Probleme in der Politik, Religion, Bildung und dem gesellschaftlichen System reagiert, zeigt ihren vielseitigen Charakter und ihren Intellekt, der Hugo in einem langwierigen Lernprozess über das Leben unserer Zeit in seiner Meinungsbildung prägt. „Angst beherrscht die Menschen und deshalb sammeln, klauben und horten sie. (…) Kapitalismus bestünde nicht ohne die Angst der Menschen etwas zu verlieren.“ Doch trotz seiner Wissbegierde empfindet Hugo die notwendige Integration als inneren Kampf. Er muss seine Identität, Werte und Normen und seine Herkunft verleugnen, um von einer unerbittlichen Welt akzeptiert zu werden, die jegliche Andersartigkeit zum Teufelswerk degradiert. „Die Wahrheit würde dich zu einem Monster in irgendwelchen Laboren machen.“ Es sind Aussagen, die derart gewaltig sind, dass sie nicht nur zum Nachdenken anregen. Sondern zum Aufregen. „Ich denke an den Reichtum, den unermesslichen Reichtum einzelner Menschen und Institutionen“ Zum Diskutieren. „Die Theorie zu veröffentlichen, ist so, als würde man einen Mord begehen.“ Zum Hinterfragen. „Geschichten von Mördern oder solchen, die Mörder werden sollten“ Zum wütend und traurig werden. „‘Aber wie kommt es zu diesen Ungerechtigkeiten?‘, fragte Hugo und betrachtete einen kleinen Jungen, der ihn betrachtete und dessen gelbes, schmutziges T-Shirt die blaue Aufschrift Nestle trug und über dem runden Bauch des mageren Jungen spannte.“ Es sind unfassbare Bilder, die uns die weiche Daunendecke des Luxus und Wohlstands wegziehen, in die wir uns blind einhüllten, um unsere Verantwortung gegenüber der Welt zu verdrängen. Es ist kein Wunder, dass der Pastor literweise Alkohol brauchte, um Friedas Geschichte aufzuschreiben, denn das Gefühl der Schuld, des Ertappt Werdens der eigenen Untätigkeit und der Machtlosigkeit wiegt zu viel für einen allein. Wir sind Teil einer ungebildeten, kapitalistischen Bevölkerung, die nicht über ihre Landesgrenze hinaus blickt. Wir ignorieren nicht nur die Probleme anderer, wie erschaffen diese. Wir hängen Preisschilder an unsere Werte. Denn solange der Gewinn hoch genug ist, ist sogar die Moral käuflich. Hugo und Frieda sähen Kritik wie Blumensamen, denn sie hoffen, dass Veränderungen erblühen. Als Hugo, obwohl er sich nicht hat aufstellen lassen, zum Bürgermeister gewählt wird, war die erste Frage, die ich mir unverzüglich stellte: Warum er und nicht Frieda? Schließlich ist sie diejenige, die sich von Beginn an kritisch äußert und es sind ihre Gedanken und Erwartungen, die Hugo hinaussendet. Doch zum Ende des Buches wird deutlich, dass dieses Amt notwendig ist, um seine Funktion in der Geschichte darzustellen. Der polarisierende Untote ist ein Botschafter, der wie ein Prediger verehrt wird, obwohl er nur die Einsicht der Menschen im Fokus hat. Anstatt auf einen Helden zu warten, der ihnen die Richtung weist, sollen wir selbst vorrangehen, uns unseren eigenen Weg bahnen und nicht nur protestieren, sondern selbst das Richtige tun. Während Frieda in bedachter Aufbruchsstimmung „Who´ll come with me“ summt, bin ich mir sicher, dass die Antwort „Wir alle“ heißen muss. Merle Andresen wrote:„Hugo“. Ein vermeintlich unscheinbarer Name, mit einer riesigen Aussage. Die Autorin Frauke Bassin schafft mit ihrem neusten Roman „Hugo“ aus dem Jahre 2019 publiziert im Twentysix Verlag eine Figur, die zum Nachdenken und Aufklären anregt. .. Die hilfsbereite Frieda nimmt Hugo bei sich auf und kümmert sich liebevoll um ihn. Beide versuchen die wahre Identität von Hugo zu verschleiern, aus Angst er könnte .. Durch ihre besondere Beziehung entwickelt sich schnell ein Gefühl von Liebe und sie werden ein Paar. Frieda zeigt Hugo die moderne Welt mit deren Vorzügen, aber auch mit den immer wieder auftretenden Nachteilen und Problemen. .. Durch seine Reise durch die moderne und für ihn unbekannte Welt fängt Hugo an bestimmte Themen zu hinterfragen. Er übernimmt Verantwortung und bedient sich letztlich seines eigenen Verstandes. Die emotionale und zum Nachdenken anregende Geschichte wird durch einen, dem Alkoholkonsum nicht abgeneigten, Pastor erzählt. Dieser fängt an das Leben und seinen Arbeitgeber die Kirche zunehmend kritischer zu betrachten. Die studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin Frauke Bassin zeigt auf einer sprachlich rhetorischen geschickten Art und Weise, welche Missstände in der Welt existieren. Durch ihr sprachliches Können bindet die Autorin ihre Leser an ihren emotionsweckenden Roman. Der Roman bildet eine gute Kombination aus Geschichte, Fiktion und Realität. Dabei lädt „Hugo“ zum Mitfühlen, zum Nachdenken und zum Diskutieren ein. Die Emotionen beim Lesen kochen hoch. Dennoch holt die zarte Liebesgeschichte zwischen Hugo und Frieda die Leser immer wieder in die gegenwärtige Welt zurück.„Es fühlte sich an, als ob sich mein Körper mit seinem verbinde, als ob wir von diesem Moment an nicht zwei, sondern nur noch ein Blutkreislauf waren. In seinen Augen sah ich das gleiche Staunen, wie es mich durchfuhr“, sagte sie und zum ersten Mal verzog sich ihr Mund zu einem kleinen Lächeln und Liebe leuchtete aus ihren so traurigen Augen.“ Ob die Institution der Kirche, der Glauben, der Kapitalismus, das Bildungssystem, die Umwelt oder die Politik. „Hugo“ weist auf viele problemreiche und diskussionswürdige Themen hin. Kaum etwas wird ausgelassen oder nicht kritisch beäugt. „Wenn die Gier nicht so maßlos wäre, wäre es eine gute Wirtschaftsform. Wenn wir mehr Verantwortung für alle ringsherum und für die Zukunft übernähmen. Wenn wir endlich begriffen, dass die Erfüllung eines Wunsches der Türöffner für den nächsten Wunsch ist.“ Dennoch will die Autorin nicht nur kritisieren. Sie will Veränderungen in den Köpfen der Menschen erreichen. Aufmerksam machen. Die Menschen ermuntern Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu denken und zu handeln. Wie eins der Philosoph Immanuel Kant schon sagt: „Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Durch Hugos fast schon kindliche Neugier erfahren wir viel über den Menschen und sein oft als selbstverständlich betrachtetes Leben mit seinen reichhaltigen Konsumgütern: „„Bist du reich?“ Er schaute sich um. „Gehört das ganze Haus dir? Wohnst du hier alleine? Wo ist dein Mann?“ [...] .. Durch Hugo, aber auch besonders durch Frieda, die Hugo erste die entscheidenden Denkanstöße gibt, fängt der Leser an die Welt mit anderen Augen zu sehen. Zu hinterfragen. Zu denken. Verantwortung zu übernehmen. „Ein letztes Mal: Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“ Kritisch zu betrachten ist jedoch das fade Cover des Romans. Die dunkle und monotone Gestaltung präsentiert das Werk nicht seinem Anspruch entsprechend. Es wirkt langweilig und nicht aussagekräftig. Ein Werk, welches jedoch eine enorme Aussagekraft besitzt, muss auch ein repräsentatives Cover erhalten. Es ist oft der Fall, dass der erste Eindruck von einem Buch zählt. „Hugo“ sollte und muss sich nicht verstecken! Er muss der Welt gezeigt werden! Des Weiteren ist der Roman mit vielerlei kritischen und schweren Themen behaftet. Ein einmaliges lesen reicht oft nicht aus, um alle Aussagen auf einmal wahrzunehmen. Dennoch lohntes sich, die dichte an Themenfülle erneut zu erkunden, um alle Aussagen zu erfassen. Zudem muss der Leser dieses Romans sich die Zeit nehmen und ruhig auch mal ein paar Sekunden oder Minuten länger auf einer Seite verharren. Um nachzudenken. Um zu reflektieren. „Liebe, Respekt, Verantwortung!“ ist nur eine kleine Aussage des Romans, mit einer riesigen Wirkung. „Hugo“ öffnet die Augen. „Hugo“ lehrt die Themen kritisch zu betrachten. „Hugo“ zeigt Möglichkeiten auf. „Hugo“ regt zu Veränderungen an. Zum Anpacken. Zum Machen. Zum Denken. „Ich glaube, dass der Schlüssel in der Bildung steckt.“ „Hugo“ ein Roman mit Aussage. Ein Roman mit Charakter. Frauke Bassin spricht Themen an, die oft verschwiegen und unter den Tisch gekehrt werden. Sie äußert frei ihre Meinung und nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Leser muss sich, ob er will oder nicht, mit den Themen auseinandersetzen. Ein spannendes und kritisches Buch verpackt in einer emotionalen Liebesgeschichte. „Hugo“ wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Roman wird Menschen zum Denken anregen. Zum Verändern. Zum Verbessern. Eine absolute Leseempfehlung!Spoiler Alert, ganze Rezession von Merle AndresenHugo – der Denkende „Hugo“. Ein vermeintlich unscheinbarer Name, mit einer riesigen Aussage. Die Autorin Frauke Bassin schafft mit ihrem neusten Roman „Hugo“ aus dem Jahre 2019 publiziert im Twentysix Verlag eine Figur, die zum Nachdenken und Aufklären anregt. Alles fängt vor über 1000 Jahren an. Als der Wikinger Hugo, der eigentlich Andri heißt und ein Jarlssohn aus Haithabu ist, bei einen Kampf um das Leben kommt. Hugo wird in einem Hünengrab bestattet. Doch plötzlich stürmt er, 1000 Jahre später, vom Kampf gezeichnet, aber quicklebendig in seiner Wikingerkleidung, in das Haus der alleinwohnenden 30-jährigen Frieda aus Angeln in Schleswig-Holstein. Die hilfsbereite Frieda nimmt Hugo bei sich auf und kümmert sich liebevoll um ihn. Beide versuchen die wahre Identität von Hugo zu verschleiern, aus Angst er könnte als Forschungsobjekt in irgendwelchen Laboren enden. Durch ihre besondere Beziehung entwickelt sich schnell ein Gefühl von Liebe und sie werden ein Paar. Frieda zeigt Hugo die moderne Welt mit deren Vorzügen, aber auch mit den immer wieder auftretenden Nachteilen und Problemen. Unter anderem besuchen sie Haithabu und reisen nach Afrika. Zu dem tritt Hugo der Freiwilligen Feuerwehr bei und letztlich führt es ihn in die Politik. Durch seine Reise durch die moderne und für ihn unbekannte Welt fängt Hugo an bestimmte Themen zu hinterfragen. Er übernimmt Verantwortung und bedient sich letztlich seines eigenen Verstandes. Die emotionale und zum Nachdenken anregende Geschichte wird durch einen, dem Alkoholkonsum nicht abgeneigten, Pastor erzählt. Dieser fängt an das Leben und seinen Arbeitgeber die Kirche zunehmend kritischer zu betrachten. Die studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin Frauke Bassin zeigt auf einer sprachlich rhetorischen geschickten Art und Weise, welche Missstände in der Welt existieren. Durch ihr sprachliches Können bindet die Autorin ihre Leser an ihren emotionsweckenden Roman. Der Roman bildet eine gute Kombination aus Geschichte, Fiktion und Realität. Dabei lädt „Hugo“ zum Mitfühlen, zum Nachdenken und zum Diskutieren ein. Die Emotionen beim Lesen kochen hoch. Dennoch holt die zarte Liebesgeschichte zwischen Hugo und Frieda die Leser immer wieder in die gegenwärtige Welt zurück.„Es fühlte sich an, als ob sich mein Körper mit seinem verbinde, als ob wir von diesem Moment an nicht zwei, sondern nur noch ein Blutkreislauf waren. In seinen Augen sah ich das gleiche Staunen, wie es mich durchfuhr“, sagte sie und zum ersten Mal verzog sich ihr Mund zu einem kleinen Lächeln und Liebe leuchtete aus ihren so traurigen Augen.“ Ob die Institution der Kirche, der Glauben, der Kapitalismus, das Bildungssystem, die Umwelt oder die Politik. „Hugo“ weist auf viele problemreiche und diskussionswürdige Themen hin. Kaum etwas wird ausgelassen oder nicht kritisch beäugt. „Wenn die Gier nicht so maßlos wäre, wäre es eine gute Wirtschaftsform. Wenn wir mehr Verantwortung für alle ringsherum und für die Zukunft übernähmen. Wenn wir endlich begriffen, dass die Erfüllung eines Wunsches der Türöffner für den nächsten Wunsch ist.“ Dennoch will die Autorin nicht nur kritisieren. Sie will Veränderungen in den Köpfen der Menschen erreichen. Aufmerksam machen. Die Menschen ermuntern Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu denken und zu handeln. Wie eins der Philosoph Immanuel Kant schon sagt: „Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Durch Hugos fast schon kindliche Neugier erfahren wir viel über den Menschen und sein oft als selbstverständlich betrachtetes Leben mit seinen reichhaltigen Konsumgütern: „„Bist du reich?“ Er schaute sich um. „Gehört das ganze Haus dir? Wohnst du hier alleine? Wo ist dein Mann?“ [...] „Das ist fast so viel, wie das Land auf dem ganz Haithabu stand“, sagte er schließlich.“ Durch Hugo, aber auch besonders durch Frieda, die Hugo erste die entscheidenden Denkanstöße gibt, fängt der Leser an die Welt mit anderen Augen zu sehen. Zu hinterfragen. Zu denken. Verantwortung zu übernehmen. „Ein letztes Mal: Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“ Kritisch zu betrachten ist jedoch das fade Cover des Romans. Die dunkle und monotone Gestaltung präsentiert das Werk nicht seinem Anspruch entsprechend. Es wirkt langweilig und nicht aussagekräftig. Ein Werk, welches jedoch eine enorme Aussagekraft besitzt, muss auch ein repräsentatives Cover erhalten. Es ist oft der Fall, dass der erste Eindruck von einem Buch zählt. „Hugo“ sollte und muss sich nicht verstecken! Er muss der Welt gezeigt werden! Des Weiteren ist der Roman mit vielerlei kritischen und schweren Themen behaftet. Ein einmaliges lesen reicht oft nicht aus, um alle Aussagen auf einmal wahrzunehmen. Dennoch lohntes sich, die dichte an Themenfülle erneut zu erkunden, um alle Aussagen zu erfassen. Zudem muss der Leser dieses Romans sich die Zeit nehmen und ruhig auch mal ein paar Sekunden oder Minuten länger auf einer Seite verharren. Um nachzudenken. Um zu reflektieren. „Liebe, Respekt, Verantwortung!“ ist nur eine kleine Aussage des Romans, mit einer riesigen Wirkung. „Hugo“ öffnet die Augen. „Hugo“ lehrt die Themen kritisch zu betrachten. „Hugo“ zeigt Möglichkeiten auf. „Hugo“ regt zu Veränderungen an. Zum Anpacken. Zum Machen. Zum Denken. „Ich glaube, dass der Schlüssel in der Bildung steckt.“ „Hugo“ ein Roman mit Aussage. Ein Roman mit Charakter. Frauke Bassin spricht Themen an, die oft verschwiegen und unter den Tisch gekehrt werden. Sie äußert frei ihre Meinung und nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Leser muss sich, ob er will oder nicht, mit den Themen auseinandersetzen. Ein spannendes und kritisches Buch verpackt in einer emotionalen Liebesgeschichte. „Hugo“ wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Roman wird Menschen zum Denken anregen. Zum Verändern. Zum Verbessern. Eine absolute Leseempfehlung! ------ 1 Hugo, S. 14. Ebd., S. 104 - 105. 3 Kant, Immanuel. 4 Hugo, S. 27 - 28. 5 Ebd., S. 150.
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Rezessionen: Charlotte Frank wrote:“HUGO”- Eine Aufforderung hinzuschauen und zu handeln ".. Sprachlich elegant lädt Frauke Bassin, studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin und Autorin dieses ungewöhnlichen Romans, dazu ein, eine Reise in die Vergangenheit zu machen, ohne die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Geschickt verpackt sie ihre Forderungen an den Leser der Gegenwart und der Zukunft in eine fast schon parallelweltliche Liebesgeschichte und zeigt somit, was zeitgenössische intelligente und vor allen Dingen aufklärerische Literatur zu bieten hat. Nachdem die Augen die ersten Zeilen erfassen, gibt es kein zurück mehr. Der Leser ist gepackt von dem so authentisch gezeichneten Charakter des Erzählers, der gleich zu Beginn vorgestellt wird. Der Leser ist nicht in der Lage das Buch wieder aus der Hand zu legen, doch das Lesen ist bei nur 209 mit Leben gefüllten Seiten relativschnell vorbei. Schnell gelesene Seiten, die lange nachklingen. Eindeutiger Beweis für den inhaltlich und formal großartigen Text, der erschüttert, wachrüttelt, überzeugt. Mit “Hugo” ist Frauke Bassin ein großer Roman gelungen, der vom Ankommen und Zurechtkommen in einer schnellen, lauten und reizüberfluteten Welt berichtet, ans Herz geht und mit erschütternder Treffsicherheit lange und tief im Gedächtnis bleibt. .."Spoiler Alert! ganze Rezession von Charlotte Frank “HUGO” - Eine Aufforderung hinzuschauen und zu handeln Hugo ist Wikinger. Er kommt aus Haithabu und sein richtiger Name ist Andri. Vor ungefähr 1000 Jahren wurde er in einem Hünengrab in Angeln bestattet. Warum er gerade jetzt, im 21. Jahrhundert, wieder zum Leben erwacht, versuchen er und Frieda, eine junge aufgeschlossene Frau, die nur so vor Empathie strotzt und bei der der lebendige Tote Unterschlupf findet, herauszubekommen. Frieda führt Hugo, wie sie ihn ab jetzt nennt, um seine Herkunft geheim zu halten, in das Leben des 21. Jahrhunderts ein, das sich so grundlegend von jenem unterscheidet, welches er aus seinen Erinnerungen kennt. Ein Pastor, stets mit einem alkoholischen Getränk auf dem Schreibtisch und eingehüllt in nach Tabak riechenden Rauchschwaden, erzählt die unglaubliche Geschichte der beiden, die weder ihn noch den Leser unberührt lässt. Sprachlich elegant lädt Frauke Bassin, studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin und Autorin dieses ungewöhnlichen Romans, dazu ein, eine Reise in die Vergangenheit zu machen, ohne die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Geschickt verpackt sie ihre Forderungen an den Leser der Gegenwart und der Zukunft in eine fast schon parallelweltliche Liebesgeschichte und zeigt somit, was zeitgenössische intelligente und vor allen Dingen aufklärerische Literatur zu bieten hat. Nachdem die Augen die ersten Zeilen erfassen, gibt es kein zurück mehr. Der Leser ist gepackt von dem so authentisch gezeichneten Charakter des Erzählers, der gleich zu Beginn vorgestellt wird. Der Leser ist nicht in der Lage das Buch wieder aus der Hand zu legen, doch das Lesen ist bei nur 209 mit Leben gefüllten Seiten relativschnell vorbei. Schnell gelesene Seiten, die lange nachklingen. Eindeutiger Beweis für den inhaltlich und formal großartigen Text, der erschüttert, wachrüttelt, überzeugt. Mit “Hugo” ist Frauke Bassin ein großer Roman gelungen, der vom Ankommen und Zurechtkommen in einer schnellen, lauten und reizüberfluteten Welt berichtet, ans Herz geht und mit erschütternder Treffsicherheit lange und tief im Gedächtnis bleibt. Mal gemächlich, mal stürmisch aufbrausend wie die Wellen der Nordsee, die als filmisch anmutende Kulisse ebenfalls ihren Platz im Roman ergattert, nimmt die Handlung ihren lauf. Die detailreichen Beschreibungen wirken so lebendig auf den Leser, dass dieser meinen könnte, die Bratkartoffeln, die Frieda für Hugo brät riechen und das Knistern des gewaltige Feuers, aus dessen tückischen Fängen Hugo zwei Kinder rettet, hören zu können. Scheinbar banale Sachen, wie das Funktionieren technischer Geräte, werden in ein ganz anderes, neues Licht gerückt, beschäftigen nachhaltig und stehen im Kontrast zu großen Themen wie Politik, Kapitalismus, Umwelt, Klimawandel, Gesellschaft. Wieder Einmal rettet ein Mann die Welt, gefeiert im Einsatz. Doch eigentliche Heldin der Geschichte ist Frieda, die mal mehr und mal weniger im Hintergrund die Fäden zieht. Sie ist es, die eben jene große Themen wie Kapitalismus, Klima und Gesellschaft miteinander in Verbindung bringt, über den Tellerrand schaut und im Endeffekt nicht nur Hugo, sondern auch den Leser aufklärt. Trotzdem ist es der Mann, Hugo, der die Karriereleiter immer weiter empor klettert. Als Hugo so plötzlich, wie er aufgetaucht war auch wieder verschwindet und sich die Geschichte dem Ende zuneigt, möchte man rufen, aber halt, Moment, da sind doch noch die Frauen, da ist doch noch Frieda! Ein facettenreicher Roman, der den Leser, der zwischen Weinen und Lachen hin- und hergerissen ist, auf das weltweit zunehmendeDesinteresse an politischen Vorgängen hinweist, ihn kritisiert und schlussendlich konsequent verdeutlicht, dass alles zusammenhängt. Während sich der Leser zunächst erschlagen fühlt, von all ́ den Sachen, die vollkommen falsch laufen in dieser Welt, all ́ die Sachen, vor denen fast jeder reflexartig jahrelang seine Augen verschlossen gehalten hat, nicht hinsehen wollte, so drängen sich besonders nach dem Lesen Zukunftsstreben und vor allem Hoffnung zurück ins Leben. Es ist unglaublich herrlich zu lesen, wie sich die vielschichtigen Charaktere entwickeln und dem Leser, der die tiefgehende Liebe der Autorin für eben diese Charaktere in jedem einzelnen Wort spürt, immer authentischer werden. Frauke Bassin baut starke humorvolle Sprachbilder auf, über die der Leser eigentlich lachen müsste, wäre die bittere Realität dahinter nicht so unfassbar traurig. “Ich möchte, dass mein Gehirn arbeitet, um diese Informationen zu verwerten, aber offensichtlich sind meine Gehirnzellen im Eierlikör baden gegangen und relaxen tatenlos in der warmen Flüssigkeit.” Beeindruckend ist die treffsichere und wohl überlegte Auswahl jedes einzelnen Wortes. Jeder Name, jede Zahl ist mit Bedacht gewählt und birgt weitreichende Bedeutungen. “Hugo” ist ein absolut lesenswerter Text, der zwischen den unscheinbarsten Buchdeckeln ruht und der den Leser mit voller Wucht trifft, ihn geradezu überrollt, um dann an ihn zu appellieren, seinen eigenen Verstand zu nutzen, etwas zu verändern. Bassin kommt ohne den erhobenen moralischen Zeigefinger aus, verleiht ihren Worten dennoch Nachdruck. “Hugo” ist ein Roman, der dazu auffordert, sich seiner eigenen Verantwortung bewusst zu werden. Es geht darum mitzudenken niemanden zurückzulassen und sich zu positionieren, Stellung zu beziehen. Bassin zeigt allzu deutlich, wenn wir es nicht selber tun, tun es andere für uns, mit Ergebnissen, die wir nicht akzeptieren können. “Hugo” zeigt, dass wir uns gern hinter lächerlichen Feigenblättern verstecken, uns zurückziehen, doch dies können wir nur, weil wir davon ausgehen (noch!) nicht betroffen zu sein. Wir können, nein, dürfen uns nicht abwenden, dürfen keine Angst vor Gegenwind haben. Nicht verdrängen, sondern Augen öffnen und hinschauen. Direkt nach dem Lesen bricht zunächst Stille über den Leser hinein, die nötig ist, um die wirren Gedanken ordnen zu können. Es folgt ein drängender Redebedarf. Der Wunsch, das, was an Erkenntnis gewonnen wurde sofort in die Welt hinauszurufen. So laut, dass es jeden erreicht. Unbedingt Lesen. Nicht nur einmal, immer wieder. Rezession von Vanessa Trinkies wrote:„Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“, erkennt der Protagonist und Namensgeber des Romans „Hugo“, des ersten Werkes von Frauke Bassin, das 2019 unter dem Verlag TWENTYSIX erschien und das an ein mit hochentzündlichem Ethanol entfachtes Feuer erinnert. Denn aus der Ferne betrachtet umspielt das warme Leuchten der züngelnden Flammen die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen der mutigen Frieda und dem weltoffenen Hugo ereignet, doch je weiter sich der Leser dem Flüstern der Hitze nähert, desto bedrohlicher wird das Knistern und desto stechender der wabernde Rauch. Es ist die Realität, die, eingeflochten in die märchenhafte Idylle, mit kritisch empörten Blick und scharfzüngiger Ausdrucksweise zwischen den Zeilen Gestalt annimmt. Das Äußere gibt meist wenig Aufschluss über das Innere. „Hugo“ beweist, dass der erste Eindruck meist täuscht und wenig über das verborgene Potential verrät. Es wirkt wie eine einfache Romanze. Etwas mystischem Flair als Geheimzutat, die Erzählperspektive eines alten Pastors, grüner Buchumschlag und fertig ist der Debütroman. Doch dann beginnt das Lesen. Oder eher das Eintauchen. Aufschrecken. Ein bestürzter Pastor spricht von Beichten, Geschichten, die ihn – so glaubte er – nicht mehr aus der Fassung zu bringen vermögen. Die Geschichte von Frieda, mit der er sich schriftlich und gedanklich auseinandersetzt, erschüttert jedoch nicht nur seine Wirklichkeitswahrnehmung, er hinterfragt zudem seinen Glauben, die Frage der absoluten Gerechtigkeit und vor allem die Entwicklung der Menschheit in ihrer Bildung und Moral. Die Autorin Frauke Bassin, die 1967 in Marburg geboren wurde und heute in Husum lebt, studierte Literatur und Medienwissenschaften, unterrichtet Deutsch, Literatur und Deutsch als Fremdsprache und schrieb den Roman „Hugo“ innerhalb von zwei Jahren.Spoiler Alert, ganze Rezession zu Frauke Bassins Werk „Hugo“ von Vanessa Trinkies 13. Mai 2020In Aufbruchsstimmung „Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“, erkennt der Protagonist und Namensgeber des Romans „Hugo“, des ersten Werkes von Frauke Bassin, das 2019 unter dem Verlag TWENTYSIX erschien und das an ein mit hochentzündlichem Ethanol entfachtes Feuer erinnert. Denn aus der Ferne betrachtet umspielt das warme Leuchten der züngelnden Flammen die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen der mutigen Frieda und dem weltoffenen Hugo ereignet, doch je weiter sich der Leser dem Flüstern der Hitze nähert, desto bedrohlicher wird das Knistern und desto stechender der wabernde Rauch. Es ist die Realität, die, eingeflochten in die märchenhafte Idylle, mit kritisch empörten Blick und scharfzüngiger Ausdrucksweise zwischen den Zeilen Gestalt annimmt. Das Äußere gibt meist wenig Aufschluss über das Innere. „Hugo“ beweist, dass der erste Eindruck meist täuscht und wenig über das verborgene Potential verrät. Es wirkt wie eine einfache Romanze. Etwas mystischem Flair als Geheimzutat, die Erzählperspektive eines alten Pastors, grüner Buchumschlag und fertig ist der Debütroman. Doch dann beginnt das Lesen. Oder eher das Eintauchen. Aufschrecken. Ein bestürzter Pastor spricht von Beichten, Geschichten, die ihn – so glaubte er – nicht mehr aus der Fassung zu bringen vermögen. Die Geschichte von Frieda, mit der er sich schriftlich und gedanklich auseinandersetzt, erschüttert jedoch nicht nur seine Wirklichkeitswahrnehmung, er hinterfragt zudem seinen Glauben, die Frage der absoluten Gerechtigkeit und vor allem die Entwicklung der Menschheit in ihrer Bildung und Moral. Die Autorin Frauke Bassin, die 1967 in Marburg geboren wurde und heute in Husum lebt, studierte Literatur und Medienwissenschaften, unterrichtet Deutsch, Literatur und Deutsch als Fremdsprache und schrieb den Roman „Hugo“ innerhalb von zwei Jahren. Ihre Geschichte handelt von der Auferstehung eines Wikingers aus Haithabu, der eines Tages aus seinem Grab hinter dem Haus von Frieda, wo einst eine entscheidende Schlacht ausgetragen wurde in deren Verlauf er sein Leben verlor, emporsteigt. Unwissend darüber, dass er 1000 Jahre Zeitgeschichte verpasst hat, empfängt Frieda ihn in ihrem Heim, gibt ihm den Namen Hugo und klärt ihn daraufhin über die Neuheiten und Probleme des 21. Jahrhunderts auf. Hugo erhält eine neue Identität, die ihn vor der raubtierhaften Neugierde der Bevölkerung schützt und versucht, sich ins alltägliche Leben zu integrieren, indem er der freiwilligen Feuerwehr beitritt. Währenddessen verlieben sich Frieda und er ineinander, heiraten und unternehmen eine Hochzeitsreise nach Tansania, die Hugo eine weitere Möglichkeit gibt, die Welt in all ihren Facetten kennen zulernen und um einige der globalen Probleme mit eigenen Augen zu sehen. Zurück in Deutschland hat Hugo seinen ersten Feuerwehreinsatz, der beinahe tödlich endet, die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zieht und schließlich nicht nur für Frieda und Hugo, sondern auch für ihr gesamtes Umfeld – sogar den Leser - alles ändert. „Hugo“ ist zwar mit der Gestalt eines Feuers vergleichbar, wirft den Leser jedoch ins kalte Wasser. Anfänglich verwirrt über die Selbstverständlichkeit, mit der die Protagonistin den schweigsamen, bewaffneten Fremden bei sich aufnimmt, wächst die Irritation, als Frieda sofort zu erkennen scheint, dass es sich um einen längst verstorbenen Wikinger handelt. Ob es die Naivität oder der Mut ist, die Frieda antreiben, ist unklar und ebenso wird nicht deutlich, wie Frieda derartig von der Idee überzeugt sein könne, einem wahrhaftigen Wikinger gegenüber zu stehen und nicht etwa einem verstörten Live-Rollenspiel Darsteller. Da die Geschichte aus der Sicht des Pastors verfasst wurde, der das Gehörte verschriftlicht, bekommt der Leser wenig Einblicke in die Gedankenwelt der Protagonisten, die womöglich insbesondere das Verhalten von Frieda erklärt hätten. Doch womöglich wird diese Ungläubigkeit des Lesers bewusst hervorgerufen, um diesem die eigene vorurteilsbelastete und misstrauische Denkweise vor Augen zu führen, die im Kontrast steht zu Friedas Vertrauen in das Gute im Menschen. Dass sie auf der anderen Seite äußerst gesellschaftskritisch und offensiv auf die Geschehnisse und Probleme in der Politik, Religion, Bildung und dem gesellschaftlichen System reagiert, zeigt ihren vielseitigen Charakter und ihren Intellekt, der Hugo in einem langwierigen Lernprozess über das Leben unserer Zeit in seiner Meinungsbildung prägt. „Angst beherrscht die Menschen und deshalb sammeln, klauben und horten sie. (…) Kapitalismus bestünde nicht ohne die Angst der Menschen etwas zu verlieren.“ Doch trotz seiner Wissbegierde empfindet Hugo die notwendige Integration als inneren Kampf. Er muss seine Identität, Werte und Normen und seine Herkunft verleugnen, um von einer unerbittlichen Welt akzeptiert zu werden, die jegliche Andersartigkeit zum Teufelswerk degradiert. „Die Wahrheit würde dich zu einem Monster in irgendwelchen Laboren machen.“ Es sind Aussagen, die derart gewaltig sind, dass sie nicht nur zum Nachdenken anregen. Sondern zum Aufregen. „Ich denke an den Reichtum, den unermesslichen Reichtum einzelner Menschen und Institutionen“ Zum Diskutieren. „Die Theorie zu veröffentlichen, ist so, als würde man einen Mord begehen.“ Zum Hinterfragen. „Geschichten von Mördern oder solchen, die Mörder werden sollten“ Zum wütend und traurig werden. „‘Aber wie kommt es zu diesen Ungerechtigkeiten?‘, fragte Hugo und betrachtete einen kleinen Jungen, der ihn betrachtete und dessen gelbes, schmutziges T-Shirt die blaue Aufschrift Nestle trug und über dem runden Bauch des mageren Jungen spannte.“ Es sind unfassbare Bilder, die uns die weiche Daunendecke des Luxus und Wohlstands wegziehen, in die wir uns blind einhüllten, um unsere Verantwortung gegenüber der Welt zu verdrängen. Es ist kein Wunder, dass der Pastor literweise Alkohol brauchte, um Friedas Geschichte aufzuschreiben, denn das Gefühl der Schuld, des Ertappt Werdens der eigenen Untätigkeit und der Machtlosigkeit wiegt zu viel für einen allein. Wir sind Teil einer ungebildeten, kapitalistischen Bevölkerung, die nicht über ihre Landesgrenze hinaus blickt. Wir ignorieren nicht nur die Probleme anderer, wie erschaffen diese. Wir hängen Preisschilder an unsere Werte. Denn solange der Gewinn hoch genug ist, ist sogar die Moral käuflich. Hugo und Frieda sähen Kritik wie Blumensamen, denn sie hoffen, dass Veränderungen erblühen. Als Hugo, obwohl er sich nicht hat aufstellen lassen, zum Bürgermeister gewählt wird, war die erste Frage, die ich mir unverzüglich stellte: Warum er und nicht Frieda? Schließlich ist sie diejenige, die sich von Beginn an kritisch äußert und es sind ihre Gedanken und Erwartungen, die Hugo hinaussendet. Doch zum Ende des Buches wird deutlich, dass dieses Amt notwendig ist, um seine Funktion in der Geschichte darzustellen. Der polarisierende Untote ist ein Botschafter, der wie ein Prediger verehrt wird, obwohl er nur die Einsicht der Menschen im Fokus hat. Anstatt auf einen Helden zu warten, der ihnen die Richtung weist, sollen wir selbst vorrangehen, uns unseren eigenen Weg bahnen und nicht nur protestieren, sondern selbst das Richtige tun. Während Frieda in bedachter Aufbruchsstimmung „Who´ll come with me“ summt, bin ich mir sicher, dass die Antwort „Wir alle“ heißen muss. Merle Andresen wrote:„Hugo“. Ein vermeintlich unscheinbarer Name, mit einer riesigen Aussage. Die Autorin Frauke Bassin schafft mit ihrem neusten Roman „Hugo“ aus dem Jahre 2019 publiziert im Twentysix Verlag eine Figur, die zum Nachdenken und Aufklären anregt. .. Die hilfsbereite Frieda nimmt Hugo bei sich auf und kümmert sich liebevoll um ihn. Beide versuchen die wahre Identität von Hugo zu verschleiern, aus Angst er könnte .. Durch ihre besondere Beziehung entwickelt sich schnell ein Gefühl von Liebe und sie werden ein Paar. Frieda zeigt Hugo die moderne Welt mit deren Vorzügen, aber auch mit den immer wieder auftretenden Nachteilen und Problemen. .. Durch seine Reise durch die moderne und für ihn unbekannte Welt fängt Hugo an bestimmte Themen zu hinterfragen. Er übernimmt Verantwortung und bedient sich letztlich seines eigenen Verstandes. Die emotionale und zum Nachdenken anregende Geschichte wird durch einen, dem Alkoholkonsum nicht abgeneigten, Pastor erzählt. Dieser fängt an das Leben und seinen Arbeitgeber die Kirche zunehmend kritischer zu betrachten. Die studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin Frauke Bassin zeigt auf einer sprachlich rhetorischen geschickten Art und Weise, welche Missstände in der Welt existieren. Durch ihr sprachliches Können bindet die Autorin ihre Leser an ihren emotionsweckenden Roman. Der Roman bildet eine gute Kombination aus Geschichte, Fiktion und Realität. Dabei lädt „Hugo“ zum Mitfühlen, zum Nachdenken und zum Diskutieren ein. Die Emotionen beim Lesen kochen hoch. Dennoch holt die zarte Liebesgeschichte zwischen Hugo und Frieda die Leser immer wieder in die gegenwärtige Welt zurück.„Es fühlte sich an, als ob sich mein Körper mit seinem verbinde, als ob wir von diesem Moment an nicht zwei, sondern nur noch ein Blutkreislauf waren. In seinen Augen sah ich das gleiche Staunen, wie es mich durchfuhr“, sagte sie und zum ersten Mal verzog sich ihr Mund zu einem kleinen Lächeln und Liebe leuchtete aus ihren so traurigen Augen.“ Ob die Institution der Kirche, der Glauben, der Kapitalismus, das Bildungssystem, die Umwelt oder die Politik. „Hugo“ weist auf viele problemreiche und diskussionswürdige Themen hin. Kaum etwas wird ausgelassen oder nicht kritisch beäugt. „Wenn die Gier nicht so maßlos wäre, wäre es eine gute Wirtschaftsform. Wenn wir mehr Verantwortung für alle ringsherum und für die Zukunft übernähmen. Wenn wir endlich begriffen, dass die Erfüllung eines Wunsches der Türöffner für den nächsten Wunsch ist.“ Dennoch will die Autorin nicht nur kritisieren. Sie will Veränderungen in den Köpfen der Menschen erreichen. Aufmerksam machen. Die Menschen ermuntern Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu denken und zu handeln. Wie eins der Philosoph Immanuel Kant schon sagt: „Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Durch Hugos fast schon kindliche Neugier erfahren wir viel über den Menschen und sein oft als selbstverständlich betrachtetes Leben mit seinen reichhaltigen Konsumgütern: „„Bist du reich?“ Er schaute sich um. „Gehört das ganze Haus dir? Wohnst du hier alleine? Wo ist dein Mann?“ [...] .. Durch Hugo, aber auch besonders durch Frieda, die Hugo erste die entscheidenden Denkanstöße gibt, fängt der Leser an die Welt mit anderen Augen zu sehen. Zu hinterfragen. Zu denken. Verantwortung zu übernehmen. „Ein letztes Mal: Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“ Kritisch zu betrachten ist jedoch das fade Cover des Romans. Die dunkle und monotone Gestaltung präsentiert das Werk nicht seinem Anspruch entsprechend. Es wirkt langweilig und nicht aussagekräftig. Ein Werk, welches jedoch eine enorme Aussagekraft besitzt, muss auch ein repräsentatives Cover erhalten. Es ist oft der Fall, dass der erste Eindruck von einem Buch zählt. „Hugo“ sollte und muss sich nicht verstecken! Er muss der Welt gezeigt werden! Des Weiteren ist der Roman mit vielerlei kritischen und schweren Themen behaftet. Ein einmaliges lesen reicht oft nicht aus, um alle Aussagen auf einmal wahrzunehmen. Dennoch lohntes sich, die dichte an Themenfülle erneut zu erkunden, um alle Aussagen zu erfassen. Zudem muss der Leser dieses Romans sich die Zeit nehmen und ruhig auch mal ein paar Sekunden oder Minuten länger auf einer Seite verharren. Um nachzudenken. Um zu reflektieren. „Liebe, Respekt, Verantwortung!“ ist nur eine kleine Aussage des Romans, mit einer riesigen Wirkung. „Hugo“ öffnet die Augen. „Hugo“ lehrt die Themen kritisch zu betrachten. „Hugo“ zeigt Möglichkeiten auf. „Hugo“ regt zu Veränderungen an. Zum Anpacken. Zum Machen. Zum Denken. „Ich glaube, dass der Schlüssel in der Bildung steckt.“ „Hugo“ ein Roman mit Aussage. Ein Roman mit Charakter. Frauke Bassin spricht Themen an, die oft verschwiegen und unter den Tisch gekehrt werden. Sie äußert frei ihre Meinung und nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Leser muss sich, ob er will oder nicht, mit den Themen auseinandersetzen. Ein spannendes und kritisches Buch verpackt in einer emotionalen Liebesgeschichte. „Hugo“ wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Roman wird Menschen zum Denken anregen. Zum Verändern. Zum Verbessern. Eine absolute Leseempfehlung!Spoiler Alert, ganze Rezession von Merle AndresenHugo – der Denkende „Hugo“. Ein vermeintlich unscheinbarer Name, mit einer riesigen Aussage. Die Autorin Frauke Bassin schafft mit ihrem neusten Roman „Hugo“ aus dem Jahre 2019 publiziert im Twentysix Verlag eine Figur, die zum Nachdenken und Aufklären anregt. Alles fängt vor über 1000 Jahren an. Als der Wikinger Hugo, der eigentlich Andri heißt und ein Jarlssohn aus Haithabu ist, bei einen Kampf um das Leben kommt. Hugo wird in einem Hünengrab bestattet. Doch plötzlich stürmt er, 1000 Jahre später, vom Kampf gezeichnet, aber quicklebendig in seiner Wikingerkleidung, in das Haus der alleinwohnenden 30-jährigen Frieda aus Angeln in Schleswig-Holstein. Die hilfsbereite Frieda nimmt Hugo bei sich auf und kümmert sich liebevoll um ihn. Beide versuchen die wahre Identität von Hugo zu verschleiern, aus Angst er könnte als Forschungsobjekt in irgendwelchen Laboren enden. Durch ihre besondere Beziehung entwickelt sich schnell ein Gefühl von Liebe und sie werden ein Paar. Frieda zeigt Hugo die moderne Welt mit deren Vorzügen, aber auch mit den immer wieder auftretenden Nachteilen und Problemen. Unter anderem besuchen sie Haithabu und reisen nach Afrika. Zu dem tritt Hugo der Freiwilligen Feuerwehr bei und letztlich führt es ihn in die Politik. Durch seine Reise durch die moderne und für ihn unbekannte Welt fängt Hugo an bestimmte Themen zu hinterfragen. Er übernimmt Verantwortung und bedient sich letztlich seines eigenen Verstandes. Die emotionale und zum Nachdenken anregende Geschichte wird durch einen, dem Alkoholkonsum nicht abgeneigten, Pastor erzählt. Dieser fängt an das Leben und seinen Arbeitgeber die Kirche zunehmend kritischer zu betrachten. Die studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin Frauke Bassin zeigt auf einer sprachlich rhetorischen geschickten Art und Weise, welche Missstände in der Welt existieren. Durch ihr sprachliches Können bindet die Autorin ihre Leser an ihren emotionsweckenden Roman. Der Roman bildet eine gute Kombination aus Geschichte, Fiktion und Realität. Dabei lädt „Hugo“ zum Mitfühlen, zum Nachdenken und zum Diskutieren ein. Die Emotionen beim Lesen kochen hoch. Dennoch holt die zarte Liebesgeschichte zwischen Hugo und Frieda die Leser immer wieder in die gegenwärtige Welt zurück.„Es fühlte sich an, als ob sich mein Körper mit seinem verbinde, als ob wir von diesem Moment an nicht zwei, sondern nur noch ein Blutkreislauf waren. In seinen Augen sah ich das gleiche Staunen, wie es mich durchfuhr“, sagte sie und zum ersten Mal verzog sich ihr Mund zu einem kleinen Lächeln und Liebe leuchtete aus ihren so traurigen Augen.“ Ob die Institution der Kirche, der Glauben, der Kapitalismus, das Bildungssystem, die Umwelt oder die Politik. „Hugo“ weist auf viele problemreiche und diskussionswürdige Themen hin. Kaum etwas wird ausgelassen oder nicht kritisch beäugt. „Wenn die Gier nicht so maßlos wäre, wäre es eine gute Wirtschaftsform. Wenn wir mehr Verantwortung für alle ringsherum und für die Zukunft übernähmen. Wenn wir endlich begriffen, dass die Erfüllung eines Wunsches der Türöffner für den nächsten Wunsch ist.“ Dennoch will die Autorin nicht nur kritisieren. Sie will Veränderungen in den Köpfen der Menschen erreichen. Aufmerksam machen. Die Menschen ermuntern Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu denken und zu handeln. Wie eins der Philosoph Immanuel Kant schon sagt: „Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Durch Hugos fast schon kindliche Neugier erfahren wir viel über den Menschen und sein oft als selbstverständlich betrachtetes Leben mit seinen reichhaltigen Konsumgütern: „„Bist du reich?“ Er schaute sich um. „Gehört das ganze Haus dir? Wohnst du hier alleine? Wo ist dein Mann?“ [...] „Das ist fast so viel, wie das Land auf dem ganz Haithabu stand“, sagte er schließlich.“ Durch Hugo, aber auch besonders durch Frieda, die Hugo erste die entscheidenden Denkanstöße gibt, fängt der Leser an die Welt mit anderen Augen zu sehen. Zu hinterfragen. Zu denken. Verantwortung zu übernehmen. „Ein letztes Mal: Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“ Kritisch zu betrachten ist jedoch das fade Cover des Romans. Die dunkle und monotone Gestaltung präsentiert das Werk nicht seinem Anspruch entsprechend. Es wirkt langweilig und nicht aussagekräftig. Ein Werk, welches jedoch eine enorme Aussagekraft besitzt, muss auch ein repräsentatives Cover erhalten. Es ist oft der Fall, dass der erste Eindruck von einem Buch zählt. „Hugo“ sollte und muss sich nicht verstecken! Er muss der Welt gezeigt werden! Des Weiteren ist der Roman mit vielerlei kritischen und schweren Themen behaftet. Ein einmaliges lesen reicht oft nicht aus, um alle Aussagen auf einmal wahrzunehmen. Dennoch lohntes sich, die dichte an Themenfülle erneut zu erkunden, um alle Aussagen zu erfassen. Zudem muss der Leser dieses Romans sich die Zeit nehmen und ruhig auch mal ein paar Sekunden oder Minuten länger auf einer Seite verharren. Um nachzudenken. Um zu reflektieren. „Liebe, Respekt, Verantwortung!“ ist nur eine kleine Aussage des Romans, mit einer riesigen Wirkung. „Hugo“ öffnet die Augen. „Hugo“ lehrt die Themen kritisch zu betrachten. „Hugo“ zeigt Möglichkeiten auf. „Hugo“ regt zu Veränderungen an. Zum Anpacken. Zum Machen. Zum Denken. „Ich glaube, dass der Schlüssel in der Bildung steckt.“ „Hugo“ ein Roman mit Aussage. Ein Roman mit Charakter. Frauke Bassin spricht Themen an, die oft verschwiegen und unter den Tisch gekehrt werden. Sie äußert frei ihre Meinung und nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Leser muss sich, ob er will oder nicht, mit den Themen auseinandersetzen. Ein spannendes und kritisches Buch verpackt in einer emotionalen Liebesgeschichte. „Hugo“ wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Roman wird Menschen zum Denken anregen. Zum Verändern. Zum Verbessern. Eine absolute Leseempfehlung! ------ 1 Hugo, S. 14. Ebd., S. 104 - 105. 3 Kant, Immanuel. 4 Hugo, S. 27 - 28. 5 Ebd., S. 150.
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hugo@stammtisch.tupambae.orgHugo
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Rezessionen: Charlotte Frank hat geschrieben:“HUGO”- Eine Aufforderung hinzuschauen und zu handeln ".. Sprachlich elegant lädt Frauke Bassin, studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin und Autorin dieses ungewöhnlichen Romans, dazu ein, eine Reise in die Vergangenheit zu machen, ohne die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Geschickt verpackt sie ihre Forderungen an den Leser der Gegenwart und der Zukunft in eine fast schon parallelweltliche Liebesgeschichte und zeigt somit, was zeitgenössische intelligente und vor allen Dingen aufklärerische Literatur zu bieten hat. Nachdem die Augen die ersten Zeilen erfassen, gibt es kein zurück mehr. Der Leser ist gepackt von dem so authentisch gezeichneten Charakter des Erzählers, der gleich zu Beginn vorgestellt wird. Der Leser ist nicht in der Lage das Buch wieder aus der Hand zu legen, doch das Lesen ist bei nur 209 mit Leben gefüllten Seiten relativschnell vorbei. Schnell gelesene Seiten, die lange nachklingen. Eindeutiger Beweis für den inhaltlich und formal großartigen Text, der erschüttert, wachrüttelt, überzeugt. Mit “Hugo” ist Frauke Bassin ein großer Roman gelungen, der vom Ankommen und Zurechtkommen in einer schnellen, lauten und reizüberfluteten Welt berichtet, ans Herz geht und mit erschütternder Treffsicherheit lange und tief im Gedächtnis bleibt. .."Spoiler Alert! ganze Rezession von Charlotte Frank“HUGO” - Eine Aufforderung hinzuschauen und zu handeln Hugo ist Wikinger. Er kommt aus Haithabu und sein richtiger Name ist Andri. Vor ungefähr 1000 Jahren wurde er in einem Hünengrab in Angeln bestattet. Warum er gerade jetzt, im 21. Jahrhundert, wieder zum Leben erwacht, versuchen er und Frieda, eine junge aufgeschlossene Frau, die nur so vor Empathie strotzt und bei der der lebendige Tote Unterschlupf findet, herauszubekommen. Frieda führt Hugo, wie sie ihn ab jetzt nennt, um seine Herkunft geheim zu halten, in das Leben des 21. Jahrhunderts ein, das sich so grundlegend von jenem unterscheidet, welches er aus seinen Erinnerungen kennt. Ein Pastor, stets mit einem alkoholischen Getränk auf dem Schreibtisch und eingehüllt in nach Tabak riechenden Rauchschwaden, erzählt die unglaubliche Geschichte der beiden, die weder ihn noch den Leser unberührt lässt. Sprachlich elegant lädt Frauke Bassin, studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin und Autorin dieses ungewöhnlichen Romans, dazu ein, eine Reise in die Vergangenheit zu machen, ohne die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Geschickt verpackt sie ihre Forderungen an den Leser der Gegenwart und der Zukunft in eine fast schon parallelweltliche Liebesgeschichte und zeigt somit, was zeitgenössische intelligente und vor allen Dingen aufklärerische Literatur zu bieten hat. Nachdem die Augen die ersten Zeilen erfassen, gibt es kein zurück mehr. Der Leser ist gepackt von dem so authentisch gezeichneten Charakter des Erzählers, der gleich zu Beginn vorgestellt wird. Der Leser ist nicht in der Lage das Buch wieder aus der Hand zu legen, doch das Lesen ist bei nur 209 mit Leben gefüllten Seiten relativschnell vorbei. Schnell gelesene Seiten, die lange nachklingen. Eindeutiger Beweis für den inhaltlich und formal großartigen Text, der erschüttert, wachrüttelt, überzeugt. Mit “Hugo” ist Frauke Bassin ein großer Roman gelungen, der vom Ankommen und Zurechtkommen in einer schnellen, lauten und reizüberfluteten Welt berichtet, ans Herz geht und mit erschütternder Treffsicherheit lange und tief im Gedächtnis bleibt. Mal gemächlich, mal stürmisch aufbrausend wie die Wellen der Nordsee, die als filmisch anmutende Kulisse ebenfalls ihren Platz im Roman ergattert, nimmt die Handlung ihren lauf. Die detailreichen Beschreibungen wirken so lebendig auf den Leser, dass dieser meinen könnte, die Bratkartoffeln, die Frieda für Hugo brät riechen und das Knistern des gewaltige Feuers, aus dessen tückischen Fängen Hugo zwei Kinder rettet, hören zu können. Scheinbar banale Sachen, wie das Funktionieren technischer Geräte, werden in ein ganz anderes, neues Licht gerückt, beschäftigen nachhaltig und stehen im Kontrast zu großen Themen wie Politik, Kapitalismus, Umwelt, Klimawandel, Gesellschaft. Wieder Einmal rettet ein Mann die Welt, gefeiert im Einsatz. Doch eigentliche Heldin der Geschichte ist Frieda, die mal mehr und mal weniger im Hintergrund die Fäden zieht. Sie ist es, die eben jene große Themen wie Kapitalismus, Klima und Gesellschaft miteinander in Verbindung bringt, über den Tellerrand schaut und im Endeffekt nicht nur Hugo, sondern auch den Leser aufklärt. Trotzdem ist es der Mann, Hugo, der die Karriereleiter immer weiter empor klettert. Als Hugo so plötzlich, wie er aufgetaucht war auch wieder verschwindet und sich die Geschichte dem Ende zuneigt, möchte man rufen, aber halt, Moment, da sind doch noch die Frauen, da ist doch noch Frieda! Ein facettenreicher Roman, der den Leser, der zwischen Weinen und Lachen hin- und hergerissen ist, auf das weltweit zunehmendeDesinteresse an politischen Vorgängen hinweist, ihn kritisiert und schlussendlich konsequent verdeutlicht, dass alles zusammenhängt. Während sich der Leser zunächst erschlagen fühlt, von all ́ den Sachen, die vollkommen falsch laufen in dieser Welt, all ́ die Sachen, vor denen fast jeder reflexartig jahrelang seine Augen verschlossen gehalten hat, nicht hinsehen wollte, so drängen sich besonders nach dem Lesen Zukunftsstreben und vor allem Hoffnung zurück ins Leben. Es ist unglaublich herrlich zu lesen, wie sich die vielschichtigen Charaktere entwickeln und dem Leser, der die tiefgehende Liebe der Autorin für eben diese Charaktere in jedem einzelnen Wort spürt, immer authentischer werden. Frauke Bassin baut starke humorvolle Sprachbilder auf, über die der Leser eigentlich lachen müsste, wäre die bittere Realität dahinter nicht so unfassbar traurig. “Ich möchte, dass mein Gehirn arbeitet, um diese Informationen zu verwerten, aber offensichtlich sind meine Gehirnzellen im Eierlikör baden gegangen und relaxen tatenlos in der warmen Flüssigkeit.” Beeindruckend ist die treffsichere und wohl überlegte Auswahl jedes einzelnen Wortes. Jeder Name, jede Zahl ist mit Bedacht gewählt und birgt weitreichende Bedeutungen. “Hugo” ist ein absolut lesenswerter Text, der zwischen den unscheinbarsten Buchdeckeln ruht und der den Leser mit voller Wucht trifft, ihn geradezu überrollt, um dann an ihn zu appellieren, seinen eigenen Verstand zu nutzen, etwas zu verändern. Bassin kommt ohne den erhobenen moralischen Zeigefinger aus, verleiht ihren Worten dennoch Nachdruck. “Hugo” ist ein Roman, der dazu auffordert, sich seiner eigenen Verantwortung bewusst zu werden. Es geht darum mitzudenken niemanden zurückzulassen und sich zu positionieren, Stellung zu beziehen. Bassin zeigt allzu deutlich, wenn wir es nicht selber tun, tun es andere für uns, mit Ergebnissen, die wir nicht akzeptieren können. “Hugo” zeigt, dass wir uns gern hinter lächerlichen Feigenblättern verstecken, uns zurückziehen, doch dies können wir nur, weil wir davon ausgehen (noch!) nicht betroffen zu sein. Wir können, nein, dürfen uns nicht abwenden, dürfen keine Angst vor Gegenwind haben. Nicht verdrängen, sondern Augen öffnen und hinschauen. Direkt nach dem Lesen bricht zunächst Stille über den Leser hinein, die nötig ist, um die wirren Gedanken ordnen zu können. Es folgt ein drängender Redebedarf. Der Wunsch, das, was an Erkenntnis gewonnen wurde sofort in die Welt hinauszurufen. So laut, dass es jeden erreicht. Unbedingt Lesen. Nicht nur einmal, immer wieder.Rezession von Vanessa Trinkies hat geschrieben:„Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“, erkennt der Protagonist und Namensgeber des Romans „Hugo“, des ersten Werkes von Frauke Bassin, das 2019 unter dem Verlag TWENTYSIX erschien und das an ein mit hochentzündlichem Ethanol entfachtes Feuer erinnert. Denn aus der Ferne betrachtet umspielt das warme Leuchten der züngelnden Flammen die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen der mutigen Frieda und dem weltoffenen Hugo ereignet, doch je weiter sich der Leser dem Flüstern der Hitze nähert, desto bedrohlicher wird das Knistern und desto stechender der wabernde Rauch. Es ist die Realität, die, eingeflochten in die märchenhafte Idylle, mit kritisch empörten Blick und scharfzüngiger Ausdrucksweise zwischen den Zeilen Gestalt annimmt. Das Äußere gibt meist wenig Aufschluss über das Innere. „Hugo“ beweist, dass der erste Eindruck meist täuscht und wenig über das verborgene Potential verrät. Es wirkt wie eine einfache Romanze. Etwas mystischem Flair als Geheimzutat, die Erzählperspektive eines alten Pastors, grüner Buchumschlag und fertig ist der Debütroman. Doch dann beginnt das Lesen. Oder eher das Eintauchen. Aufschrecken. Ein bestürzter Pastor spricht von Beichten, Geschichten, die ihn – so glaubte er – nicht mehr aus der Fassung zu bringen vermögen. Die Geschichte von Frieda, mit der er sich schriftlich und gedanklich auseinandersetzt, erschüttert jedoch nicht nur seine Wirklichkeitswahrnehmung, er hinterfragt zudem seinen Glauben, die Frage der absoluten Gerechtigkeit und vor allem die Entwicklung der Menschheit in ihrer Bildung und Moral. Die Autorin Frauke Bassin, die 1967 in Marburg geboren wurde und heute in Husum lebt, studierte Literatur und Medienwissenschaften, unterrichtet Deutsch, Literatur und Deutsch als Fremdsprache und schrieb den Roman „Hugo“ innerhalb von zwei Jahren.Spoiler Alert, ganze Rezession zu Frauke Bassins Werk „Hugo“ von Vanessa Trinkies 13. Mai 2020In Aufbruchsstimmung „Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“, erkennt der Protagonist und Namensgeber des Romans „Hugo“, des ersten Werkes von Frauke Bassin, das 2019 unter dem Verlag TWENTYSIX erschien und das an ein mit hochentzündlichem Ethanol entfachtes Feuer erinnert. Denn aus der Ferne betrachtet umspielt das warme Leuchten der züngelnden Flammen die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen der mutigen Frieda und dem weltoffenen Hugo ereignet, doch je weiter sich der Leser dem Flüstern der Hitze nähert, desto bedrohlicher wird das Knistern und desto stechender der wabernde Rauch. Es ist die Realität, die, eingeflochten in die märchenhafte Idylle, mit kritisch empörten Blick und scharfzüngiger Ausdrucksweise zwischen den Zeilen Gestalt annimmt. Das Äußere gibt meist wenig Aufschluss über das Innere. „Hugo“ beweist, dass der erste Eindruck meist täuscht und wenig über das verborgene Potential verrät. Es wirkt wie eine einfache Romanze. Etwas mystischem Flair als Geheimzutat, die Erzählperspektive eines alten Pastors, grüner Buchumschlag und fertig ist der Debütroman. Doch dann beginnt das Lesen. Oder eher das Eintauchen. Aufschrecken. Ein bestürzter Pastor spricht von Beichten, Geschichten, die ihn – so glaubte er – nicht mehr aus der Fassung zu bringen vermögen. Die Geschichte von Frieda, mit der er sich schriftlich und gedanklich auseinandersetzt, erschüttert jedoch nicht nur seine Wirklichkeitswahrnehmung, er hinterfragt zudem seinen Glauben, die Frage der absoluten Gerechtigkeit und vor allem die Entwicklung der Menschheit in ihrer Bildung und Moral. Die Autorin Frauke Bassin, die 1967 in Marburg geboren wurde und heute in Husum lebt, studierte Literatur und Medienwissenschaften, unterrichtet Deutsch, Literatur und Deutsch als Fremdsprache und schrieb den Roman „Hugo“ innerhalb von zwei Jahren. Ihre Geschichte handelt von der Auferstehung eines Wikingers aus Haithabu, der eines Tages aus seinem Grab hinter dem Haus von Frieda, wo einst eine entscheidende Schlacht ausgetragen wurde in deren Verlauf er sein Leben verlor, emporsteigt. Unwissend darüber, dass er 1000 Jahre Zeitgeschichte verpasst hat, empfängt Frieda ihn in ihrem Heim, gibt ihm den Namen Hugo und klärt ihn daraufhin über die Neuheiten und Probleme des 21. Jahrhunderts auf. Hugo erhält eine neue Identität, die ihn vor der raubtierhaften Neugierde der Bevölkerung schützt und versucht, sich ins alltägliche Leben zu integrieren, indem er der freiwilligen Feuerwehr beitritt. Währenddessen verlieben sich Frieda und er ineinander, heiraten und unternehmen eine Hochzeitsreise nach Tansania, die Hugo eine weitere Möglichkeit gibt, die Welt in all ihren Facetten kennen zulernen und um einige der globalen Probleme mit eigenen Augen zu sehen. Zurück in Deutschland hat Hugo seinen ersten Feuerwehreinsatz, der beinahe tödlich endet, die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zieht und schließlich nicht nur für Frieda und Hugo, sondern auch für ihr gesamtes Umfeld – sogar den Leser - alles ändert. „Hugo“ ist zwar mit der Gestalt eines Feuers vergleichbar, wirft den Leser jedoch ins kalte Wasser. Anfänglich verwirrt über die Selbstverständlichkeit, mit der die Protagonistin den schweigsamen, bewaffneten Fremden bei sich aufnimmt, wächst die Irritation, als Frieda sofort zu erkennen scheint, dass es sich um einen längst verstorbenen Wikinger handelt. Ob es die Naivität oder der Mut ist, die Frieda antreiben, ist unklar und ebenso wird nicht deutlich, wie Frieda derartig von der Idee überzeugt sein könne, einem wahrhaftigen Wikinger gegenüber zu stehen und nicht etwa einem verstörten Live-Rollenspiel Darsteller. Da die Geschichte aus der Sicht des Pastors verfasst wurde, der das Gehörte verschriftlicht, bekommt der Leser wenig Einblicke in die Gedankenwelt der Protagonisten, die womöglich insbesondere das Verhalten von Frieda erklärt hätten. Doch womöglich wird diese Ungläubigkeit des Lesers bewusst hervorgerufen, um diesem die eigene vorurteilsbelastete und misstrauische Denkweise vor Augen zu führen, die im Kontrast steht zu Friedas Vertrauen in das Gute im Menschen. Dass sie auf der anderen Seite äußerst gesellschaftskritisch und offensiv auf die Geschehnisse und Probleme in der Politik, Religion, Bildung und dem gesellschaftlichen System reagiert, zeigt ihren vielseitigen Charakter und ihren Intellekt, der Hugo in einem langwierigen Lernprozess über das Leben unserer Zeit in seiner Meinungsbildung prägt. „Angst beherrscht die Menschen und deshalb sammeln, klauben und horten sie. (…) Kapitalismus bestünde nicht ohne die Angst der Menschen etwas zu verlieren.“ Doch trotz seiner Wissbegierde empfindet Hugo die notwendige Integration als inneren Kampf. Er muss seine Identität, Werte und Normen und seine Herkunft verleugnen, um von einer unerbittlichen Welt akzeptiert zu werden, die jegliche Andersartigkeit zum Teufelswerk degradiert. „Die Wahrheit würde dich zu einem Monster in irgendwelchen Laboren machen.“ Es sind Aussagen, die derart gewaltig sind, dass sie nicht nur zum Nachdenken anregen. Sondern zum Aufregen. „Ich denke an den Reichtum, den unermesslichen Reichtum einzelner Menschen und Institutionen“ Zum Diskutieren. „Die Theorie zu veröffentlichen, ist so, als würde man einen Mord begehen.“ Zum Hinterfragen. „Geschichten von Mördern oder solchen, die Mörder werden sollten“ Zum wütend und traurig werden. „‘Aber wie kommt es zu diesen Ungerechtigkeiten?‘, fragte Hugo und betrachtete einen kleinen Jungen, der ihn betrachtete und dessen gelbes, schmutziges T-Shirt die blaue Aufschrift Nestle trug und über dem runden Bauch des mageren Jungen spannte.“ Es sind unfassbare Bilder, die uns die weiche Daunendecke des Luxus und Wohlstands wegziehen, in die wir uns blind einhüllten, um unsere Verantwortung gegenüber der Welt zu verdrängen. Es ist kein Wunder, dass der Pastor literweise Alkohol brauchte, um Friedas Geschichte aufzuschreiben, denn das Gefühl der Schuld, des Ertappt Werdens der eigenen Untätigkeit und der Machtlosigkeit wiegt zu viel für einen allein. Wir sind Teil einer ungebildeten, kapitalistischen Bevölkerung, die nicht über ihre Landesgrenze hinaus blickt. Wir ignorieren nicht nur die Probleme anderer, wie erschaffen diese. Wir hängen Preisschilder an unsere Werte. Denn solange der Gewinn hoch genug ist, ist sogar die Moral käuflich. Hugo und Frieda sähen Kritik wie Blumensamen, denn sie hoffen, dass Veränderungen erblühen. Als Hugo, obwohl er sich nicht hat aufstellen lassen, zum Bürgermeister gewählt wird, war die erste Frage, die ich mir unverzüglich stellte: Warum er und nicht Frieda? Schließlich ist sie diejenige, die sich von Beginn an kritisch äußert und es sind ihre Gedanken und Erwartungen, die Hugo hinaussendet. Doch zum Ende des Buches wird deutlich, dass dieses Amt notwendig ist, um seine Funktion in der Geschichte darzustellen. Der polarisierende Untote ist ein Botschafter, der wie ein Prediger verehrt wird, obwohl er nur die Einsicht der Menschen im Fokus hat. Anstatt auf einen Helden zu warten, der ihnen die Richtung weist, sollen wir selbst vorrangehen, uns unseren eigenen Weg bahnen und nicht nur protestieren, sondern selbst das Richtige tun. Während Frieda in bedachter Aufbruchsstimmung „Who´ll come with me“ summt, bin ich mir sicher, dass die Antwort „Wir alle“ heißen muss. Merle Andresen hat geschrieben:„Hugo“. Ein vermeintlich unscheinbarer Name, mit einer riesigen Aussage. Die Autorin Frauke Bassin schafft mit ihrem neusten Roman „Hugo“ aus dem Jahre 2019 publiziert im Twentysix Verlag eine Figur, die zum Nachdenken und Aufklären anregt. .. Die hilfsbereite Frieda nimmt Hugo bei sich auf und kümmert sich liebevoll um ihn. Beide versuchen die wahre Identität von Hugo zu verschleiern, aus Angst er könnte .. Durch ihre besondere Beziehung entwickelt sich schnell ein Gefühl von Liebe und sie werden ein Paar. Frieda zeigt Hugo die moderne Welt mit deren Vorzügen, aber auch mit den immer wieder auftretenden Nachteilen und Problemen. .. Durch seine Reise durch die moderne und für ihn unbekannte Welt fängt Hugo an bestimmte Themen zu hinterfragen. Er übernimmt Verantwortung und bedient sich letztlich seines eigenen Verstandes. Die emotionale und zum Nachdenken anregende Geschichte wird durch einen, dem Alkoholkonsum nicht abgeneigten, Pastor erzählt. Dieser fängt an das Leben und seinen Arbeitgeber die Kirche zunehmend kritischer zu betrachten. Die studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin Frauke Bassin zeigt auf einer sprachlich rhetorischen geschickten Art und Weise, welche Missstände in der Welt existieren. Durch ihr sprachliches Können bindet die Autorin ihre Leser an ihren emotionsweckenden Roman. Der Roman bildet eine gute Kombination aus Geschichte, Fiktion und Realität. Dabei lädt „Hugo“ zum Mitfühlen, zum Nachdenken und zum Diskutieren ein. Die Emotionen beim Lesen kochen hoch. Dennoch holt die zarte Liebesgeschichte zwischen Hugo und Frieda die Leser immer wieder in die gegenwärtige Welt zurück.„Es fühlte sich an, als ob sich mein Körper mit seinem verbinde, als ob wir von diesem Moment an nicht zwei, sondern nur noch ein Blutkreislauf waren. In seinen Augen sah ich das gleiche Staunen, wie es mich durchfuhr“, sagte sie und zum ersten Mal verzog sich ihr Mund zu einem kleinen Lächeln und Liebe leuchtete aus ihren so traurigen Augen.“ Ob die Institution der Kirche, der Glauben, der Kapitalismus, das Bildungssystem, die Umwelt oder die Politik. „Hugo“ weist auf viele problemreiche und diskussionswürdige Themen hin. Kaum etwas wird ausgelassen oder nicht kritisch beäugt. „Wenn die Gier nicht so maßlos wäre, wäre es eine gute Wirtschaftsform. Wenn wir mehr Verantwortung für alle ringsherum und für die Zukunft übernähmen. Wenn wir endlich begriffen, dass die Erfüllung eines Wunsches der Türöffner für den nächsten Wunsch ist.“ Dennoch will die Autorin nicht nur kritisieren. Sie will Veränderungen in den Köpfen der Menschen erreichen. Aufmerksam machen. Die Menschen ermuntern Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu denken und zu handeln. Wie eins der Philosoph Immanuel Kant schon sagt: „Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Durch Hugos fast schon kindliche Neugier erfahren wir viel über den Menschen und sein oft als selbstverständlich betrachtetes Leben mit seinen reichhaltigen Konsumgütern: „„Bist du reich?“ Er schaute sich um. „Gehört das ganze Haus dir? Wohnst du hier alleine? Wo ist dein Mann?“ [...] .. Durch Hugo, aber auch besonders durch Frieda, die Hugo erste die entscheidenden Denkanstöße gibt, fängt der Leser an die Welt mit anderen Augen zu sehen. Zu hinterfragen. Zu denken. Verantwortung zu übernehmen. „Ein letztes Mal: Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“ Kritisch zu betrachten ist jedoch das fade Cover des Romans. Die dunkle und monotone Gestaltung präsentiert das Werk nicht seinem Anspruch entsprechend. Es wirkt langweilig und nicht aussagekräftig. Ein Werk, welches jedoch eine enorme Aussagekraft besitzt, muss auch ein repräsentatives Cover erhalten. Es ist oft der Fall, dass der erste Eindruck von einem Buch zählt. „Hugo“ sollte und muss sich nicht verstecken! Er muss der Welt gezeigt werden! Des Weiteren ist der Roman mit vielerlei kritischen und schweren Themen behaftet. Ein einmaliges lesen reicht oft nicht aus, um alle Aussagen auf einmal wahrzunehmen. Dennoch lohntes sich, die dichte an Themenfülle erneut zu erkunden, um alle Aussagen zu erfassen. Zudem muss der Leser dieses Romans sich die Zeit nehmen und ruhig auch mal ein paar Sekunden oder Minuten länger auf einer Seite verharren. Um nachzudenken. Um zu reflektieren. „Liebe, Respekt, Verantwortung!“ ist nur eine kleine Aussage des Romans, mit einer riesigen Wirkung. „Hugo“ öffnet die Augen. „Hugo“ lehrt die Themen kritisch zu betrachten. „Hugo“ zeigt Möglichkeiten auf. „Hugo“ regt zu Veränderungen an. Zum Anpacken. Zum Machen. Zum Denken. „Ich glaube, dass der Schlüssel in der Bildung steckt.“ „Hugo“ ein Roman mit Aussage. Ein Roman mit Charakter. Frauke Bassin spricht Themen an, die oft verschwiegen und unter den Tisch gekehrt werden. Sie äußert frei ihre Meinung und nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Leser muss sich, ob er will oder nicht, mit den Themen auseinandersetzen. Ein spannendes und kritisches Buch verpackt in einer emotionalen Liebesgeschichte. „Hugo“ wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Roman wird Menschen zum Denken anregen. Zum Verändern. Zum Verbessern. Eine absolute Leseempfehlung!Spoiler Alert, ganze Rezession von Merle AndresenHugo – der Denkende „Hugo“. Ein vermeintlich unscheinbarer Name, mit einer riesigen Aussage. Die Autorin Frauke Bassin schafft mit ihrem neusten Roman „Hugo“ aus dem Jahre 2019 publiziert im Twentysix Verlag eine Figur, die zum Nachdenken und Aufklären anregt. Alles fängt vor über 1000 Jahren an. Als der Wikinger Hugo, der eigentlich Andri heißt und ein Jarlssohn aus Haithabu ist, bei einen Kampf um das Leben kommt. Hugo wird in einem Hünengrab bestattet. Doch plötzlich stürmt er, 1000 Jahre später, vom Kampf gezeichnet, aber quicklebendig in seiner Wikingerkleidung, in das Haus der alleinwohnenden 30-jährigen Frieda aus Angeln in Schleswig-Holstein. Die hilfsbereite Frieda nimmt Hugo bei sich auf und kümmert sich liebevoll um ihn. Beide versuchen die wahre Identität von Hugo zu verschleiern, aus Angst er könnte als Forschungsobjekt in irgendwelchen Laboren enden. Durch ihre besondere Beziehung entwickelt sich schnell ein Gefühl von Liebe und sie werden ein Paar. Frieda zeigt Hugo die moderne Welt mit deren Vorzügen, aber auch mit den immer wieder auftretenden Nachteilen und Problemen. Unter anderem besuchen sie Haithabu und reisen nach Afrika. Zu dem tritt Hugo der Freiwilligen Feuerwehr bei und letztlich führt es ihn in die Politik. Durch seine Reise durch die moderne und für ihn unbekannte Welt fängt Hugo an bestimmte Themen zu hinterfragen. Er übernimmt Verantwortung und bedient sich letztlich seines eigenen Verstandes. Die emotionale und zum Nachdenken anregende Geschichte wird durch einen, dem Alkoholkonsum nicht abgeneigten, Pastor erzählt. Dieser fängt an das Leben und seinen Arbeitgeber die Kirche zunehmend kritischer zu betrachten. Die studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin Frauke Bassin zeigt auf einer sprachlich rhetorischen geschickten Art und Weise, welche Missstände in der Welt existieren. Durch ihr sprachliches Können bindet die Autorin ihre Leser an ihren emotionsweckenden Roman. Der Roman bildet eine gute Kombination aus Geschichte, Fiktion und Realität. Dabei lädt „Hugo“ zum Mitfühlen, zum Nachdenken und zum Diskutieren ein. Die Emotionen beim Lesen kochen hoch. Dennoch holt die zarte Liebesgeschichte zwischen Hugo und Frieda die Leser immer wieder in die gegenwärtige Welt zurück.„Es fühlte sich an, als ob sich mein Körper mit seinem verbinde, als ob wir von diesem Moment an nicht zwei, sondern nur noch ein Blutkreislauf waren. In seinen Augen sah ich das gleiche Staunen, wie es mich durchfuhr“, sagte sie und zum ersten Mal verzog sich ihr Mund zu einem kleinen Lächeln und Liebe leuchtete aus ihren so traurigen Augen.“ Ob die Institution der Kirche, der Glauben, der Kapitalismus, das Bildungssystem, die Umwelt oder die Politik. „Hugo“ weist auf viele problemreiche und diskussionswürdige Themen hin. Kaum etwas wird ausgelassen oder nicht kritisch beäugt. „Wenn die Gier nicht so maßlos wäre, wäre es eine gute Wirtschaftsform. Wenn wir mehr Verantwortung für alle ringsherum und für die Zukunft übernähmen. Wenn wir endlich begriffen, dass die Erfüllung eines Wunsches der Türöffner für den nächsten Wunsch ist.“ Dennoch will die Autorin nicht nur kritisieren. Sie will Veränderungen in den Köpfen der Menschen erreichen. Aufmerksam machen. Die Menschen ermuntern Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu denken und zu handeln. Wie eins der Philosoph Immanuel Kant schon sagt: „Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Durch Hugos fast schon kindliche Neugier erfahren wir viel über den Menschen und sein oft als selbstverständlich betrachtetes Leben mit seinen reichhaltigen Konsumgütern: „„Bist du reich?“ Er schaute sich um. „Gehört das ganze Haus dir? Wohnst du hier alleine? Wo ist dein Mann?“ [...] „Das ist fast so viel, wie das Land auf dem ganz Haithabu stand“, sagte er schließlich.“ Durch Hugo, aber auch besonders durch Frieda, die Hugo erste die entscheidenden Denkanstöße gibt, fängt der Leser an die Welt mit anderen Augen zu sehen. Zu hinterfragen. Zu denken. Verantwortung zu übernehmen. „Ein letztes Mal: Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“ Kritisch zu betrachten ist jedoch das fade Cover des Romans. Die dunkle und monotone Gestaltung präsentiert das Werk nicht seinem Anspruch entsprechend. Es wirkt langweilig und nicht aussagekräftig. Ein Werk, welches jedoch eine enorme Aussagekraft besitzt, muss auch ein repräsentatives Cover erhalten. Es ist oft der Fall, dass der erste Eindruck von einem Buch zählt. „Hugo“ sollte und muss sich nicht verstecken! Er muss der Welt gezeigt werden! Des Weiteren ist der Roman mit vielerlei kritischen und schweren Themen behaftet. Ein einmaliges lesen reicht oft nicht aus, um alle Aussagen auf einmal wahrzunehmen. Dennoch lohntes sich, die dichte an Themenfülle erneut zu erkunden, um alle Aussagen zu erfassen. Zudem muss der Leser dieses Romans sich die Zeit nehmen und ruhig auch mal ein paar Sekunden oder Minuten länger auf einer Seite verharren. Um nachzudenken. Um zu reflektieren. „Liebe, Respekt, Verantwortung!“ ist nur eine kleine Aussage des Romans, mit einer riesigen Wirkung. „Hugo“ öffnet die Augen. „Hugo“ lehrt die Themen kritisch zu betrachten. „Hugo“ zeigt Möglichkeiten auf. „Hugo“ regt zu Veränderungen an. Zum Anpacken. Zum Machen. Zum Denken. „Ich glaube, dass der Schlüssel in der Bildung steckt.“ „Hugo“ ein Roman mit Aussage. Ein Roman mit Charakter. Frauke Bassin spricht Themen an, die oft verschwiegen und unter den Tisch gekehrt werden. Sie äußert frei ihre Meinung und nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Leser muss sich, ob er will oder nicht, mit den Themen auseinandersetzen. Ein spannendes und kritisches Buch verpackt in einer emotionalen Liebesgeschichte. „Hugo“ wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Roman wird Menschen zum Denken anregen. Zum Verändern. Zum Verbessern. Eine absolute Leseempfehlung! ------ 1 Hugo, S. 14. Ebd., S. 104 - 105. 3 Kant, Immanuel. 4 Hugo, S. 27 - 28. 5 Ebd., S. 150.
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hugo@stammtisch.tupambae.orgHugo
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Rezessionen: Charlotte Frank wrote:“HUGO”- Eine Aufforderung hinzuschauen und zu handeln ".. Sprachlich elegant lädt Frauke Bassin, studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin und Autorin dieses ungewöhnlichen Romans, dazu ein, eine Reise in die Vergangenheit zu machen, ohne die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Geschickt verpackt sie ihre Forderungen an den Leser der Gegenwart und der Zukunft in eine fast schon parallelweltliche Liebesgeschichte und zeigt somit, was zeitgenössische intelligente und vor allen Dingen aufklärerische Literatur zu bieten hat. Nachdem die Augen die ersten Zeilen erfassen, gibt es kein zurück mehr. Der Leser ist gepackt von dem so authentisch gezeichneten Charakter des Erzählers, der gleich zu Beginn vorgestellt wird. Der Leser ist nicht in der Lage das Buch wieder aus der Hand zu legen, doch das Lesen ist bei nur 209 mit Leben gefüllten Seiten relativschnell vorbei. Schnell gelesene Seiten, die lange nachklingen. Eindeutiger Beweis für den inhaltlich und formal großartigen Text, der erschüttert, wachrüttelt, überzeugt. Mit “Hugo” ist Frauke Bassin ein großer Roman gelungen, der vom Ankommen und Zurechtkommen in einer schnellen, lauten und reizüberfluteten Welt berichtet, ans Herz geht und mit erschütternder Treffsicherheit lange und tief im Gedächtnis bleibt. .."Spoiler Alert! ganze Rezession von Charlotte Frank “HUGO” - Eine Aufforderung hinzuschauen und zu handeln Hugo ist Wikinger. Er kommt aus Haithabu und sein richtiger Name ist Andri. Vor ungefähr 1000 Jahren wurde er in einem Hünengrab in Angeln bestattet. Warum er gerade jetzt, im 21. Jahrhundert, wieder zum Leben erwacht, versuchen er und Frieda, eine junge aufgeschlossene Frau, die nur so vor Empathie strotzt und bei der der lebendige Tote Unterschlupf findet, herauszubekommen. Frieda führt Hugo, wie sie ihn ab jetzt nennt, um seine Herkunft geheim zu halten, in das Leben des 21. Jahrhunderts ein, das sich so grundlegend von jenem unterscheidet, welches er aus seinen Erinnerungen kennt. Ein Pastor, stets mit einem alkoholischen Getränk auf dem Schreibtisch und eingehüllt in nach Tabak riechenden Rauchschwaden, erzählt die unglaubliche Geschichte der beiden, die weder ihn noch den Leser unberührt lässt. Sprachlich elegant lädt Frauke Bassin, studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin und Autorin dieses ungewöhnlichen Romans, dazu ein, eine Reise in die Vergangenheit zu machen, ohne die Gegenwart aus den Augen zu verlieren. Geschickt verpackt sie ihre Forderungen an den Leser der Gegenwart und der Zukunft in eine fast schon parallelweltliche Liebesgeschichte und zeigt somit, was zeitgenössische intelligente und vor allen Dingen aufklärerische Literatur zu bieten hat. Nachdem die Augen die ersten Zeilen erfassen, gibt es kein zurück mehr. Der Leser ist gepackt von dem so authentisch gezeichneten Charakter des Erzählers, der gleich zu Beginn vorgestellt wird. Der Leser ist nicht in der Lage das Buch wieder aus der Hand zu legen, doch das Lesen ist bei nur 209 mit Leben gefüllten Seiten relativschnell vorbei. Schnell gelesene Seiten, die lange nachklingen. Eindeutiger Beweis für den inhaltlich und formal großartigen Text, der erschüttert, wachrüttelt, überzeugt. Mit “Hugo” ist Frauke Bassin ein großer Roman gelungen, der vom Ankommen und Zurechtkommen in einer schnellen, lauten und reizüberfluteten Welt berichtet, ans Herz geht und mit erschütternder Treffsicherheit lange und tief im Gedächtnis bleibt. Mal gemächlich, mal stürmisch aufbrausend wie die Wellen der Nordsee, die als filmisch anmutende Kulisse ebenfalls ihren Platz im Roman ergattert, nimmt die Handlung ihren lauf. Die detailreichen Beschreibungen wirken so lebendig auf den Leser, dass dieser meinen könnte, die Bratkartoffeln, die Frieda für Hugo brät riechen und das Knistern des gewaltige Feuers, aus dessen tückischen Fängen Hugo zwei Kinder rettet, hören zu können. Scheinbar banale Sachen, wie das Funktionieren technischer Geräte, werden in ein ganz anderes, neues Licht gerückt, beschäftigen nachhaltig und stehen im Kontrast zu großen Themen wie Politik, Kapitalismus, Umwelt, Klimawandel, Gesellschaft. Wieder Einmal rettet ein Mann die Welt, gefeiert im Einsatz. Doch eigentliche Heldin der Geschichte ist Frieda, die mal mehr und mal weniger im Hintergrund die Fäden zieht. Sie ist es, die eben jene große Themen wie Kapitalismus, Klima und Gesellschaft miteinander in Verbindung bringt, über den Tellerrand schaut und im Endeffekt nicht nur Hugo, sondern auch den Leser aufklärt. Trotzdem ist es der Mann, Hugo, der die Karriereleiter immer weiter empor klettert. Als Hugo so plötzlich, wie er aufgetaucht war auch wieder verschwindet und sich die Geschichte dem Ende zuneigt, möchte man rufen, aber halt, Moment, da sind doch noch die Frauen, da ist doch noch Frieda! Ein facettenreicher Roman, der den Leser, der zwischen Weinen und Lachen hin- und hergerissen ist, auf das weltweit zunehmendeDesinteresse an politischen Vorgängen hinweist, ihn kritisiert und schlussendlich konsequent verdeutlicht, dass alles zusammenhängt. Während sich der Leser zunächst erschlagen fühlt, von all ́ den Sachen, die vollkommen falsch laufen in dieser Welt, all ́ die Sachen, vor denen fast jeder reflexartig jahrelang seine Augen verschlossen gehalten hat, nicht hinsehen wollte, so drängen sich besonders nach dem Lesen Zukunftsstreben und vor allem Hoffnung zurück ins Leben. Es ist unglaublich herrlich zu lesen, wie sich die vielschichtigen Charaktere entwickeln und dem Leser, der die tiefgehende Liebe der Autorin für eben diese Charaktere in jedem einzelnen Wort spürt, immer authentischer werden. Frauke Bassin baut starke humorvolle Sprachbilder auf, über die der Leser eigentlich lachen müsste, wäre die bittere Realität dahinter nicht so unfassbar traurig. “Ich möchte, dass mein Gehirn arbeitet, um diese Informationen zu verwerten, aber offensichtlich sind meine Gehirnzellen im Eierlikör baden gegangen und relaxen tatenlos in der warmen Flüssigkeit.” Beeindruckend ist die treffsichere und wohl überlegte Auswahl jedes einzelnen Wortes. Jeder Name, jede Zahl ist mit Bedacht gewählt und birgt weitreichende Bedeutungen. “Hugo” ist ein absolut lesenswerter Text, der zwischen den unscheinbarsten Buchdeckeln ruht und der den Leser mit voller Wucht trifft, ihn geradezu überrollt, um dann an ihn zu appellieren, seinen eigenen Verstand zu nutzen, etwas zu verändern. Bassin kommt ohne den erhobenen moralischen Zeigefinger aus, verleiht ihren Worten dennoch Nachdruck. “Hugo” ist ein Roman, der dazu auffordert, sich seiner eigenen Verantwortung bewusst zu werden. Es geht darum mitzudenken niemanden zurückzulassen und sich zu positionieren, Stellung zu beziehen. Bassin zeigt allzu deutlich, wenn wir es nicht selber tun, tun es andere für uns, mit Ergebnissen, die wir nicht akzeptieren können. “Hugo” zeigt, dass wir uns gern hinter lächerlichen Feigenblättern verstecken, uns zurückziehen, doch dies können wir nur, weil wir davon ausgehen (noch!) nicht betroffen zu sein. Wir können, nein, dürfen uns nicht abwenden, dürfen keine Angst vor Gegenwind haben. Nicht verdrängen, sondern Augen öffnen und hinschauen. Direkt nach dem Lesen bricht zunächst Stille über den Leser hinein, die nötig ist, um die wirren Gedanken ordnen zu können. Es folgt ein drängender Redebedarf. Der Wunsch, das, was an Erkenntnis gewonnen wurde sofort in die Welt hinauszurufen. So laut, dass es jeden erreicht. Unbedingt Lesen. Nicht nur einmal, immer wieder. Rezession von Vanessa Trinkies wrote:„Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“, erkennt der Protagonist und Namensgeber des Romans „Hugo“, des ersten Werkes von Frauke Bassin, das 2019 unter dem Verlag TWENTYSIX erschien und das an ein mit hochentzündlichem Ethanol entfachtes Feuer erinnert. Denn aus der Ferne betrachtet umspielt das warme Leuchten der züngelnden Flammen die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen der mutigen Frieda und dem weltoffenen Hugo ereignet, doch je weiter sich der Leser dem Flüstern der Hitze nähert, desto bedrohlicher wird das Knistern und desto stechender der wabernde Rauch. Es ist die Realität, die, eingeflochten in die märchenhafte Idylle, mit kritisch empörten Blick und scharfzüngiger Ausdrucksweise zwischen den Zeilen Gestalt annimmt. Das Äußere gibt meist wenig Aufschluss über das Innere. „Hugo“ beweist, dass der erste Eindruck meist täuscht und wenig über das verborgene Potential verrät. Es wirkt wie eine einfache Romanze. Etwas mystischem Flair als Geheimzutat, die Erzählperspektive eines alten Pastors, grüner Buchumschlag und fertig ist der Debütroman. Doch dann beginnt das Lesen. Oder eher das Eintauchen. Aufschrecken. Ein bestürzter Pastor spricht von Beichten, Geschichten, die ihn – so glaubte er – nicht mehr aus der Fassung zu bringen vermögen. Die Geschichte von Frieda, mit der er sich schriftlich und gedanklich auseinandersetzt, erschüttert jedoch nicht nur seine Wirklichkeitswahrnehmung, er hinterfragt zudem seinen Glauben, die Frage der absoluten Gerechtigkeit und vor allem die Entwicklung der Menschheit in ihrer Bildung und Moral. Die Autorin Frauke Bassin, die 1967 in Marburg geboren wurde und heute in Husum lebt, studierte Literatur und Medienwissenschaften, unterrichtet Deutsch, Literatur und Deutsch als Fremdsprache und schrieb den Roman „Hugo“ innerhalb von zwei Jahren.Spoiler Alert, ganze Rezession zu Frauke Bassins Werk „Hugo“ von Vanessa Trinkies 13. Mai 2020In Aufbruchsstimmung „Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“, erkennt der Protagonist und Namensgeber des Romans „Hugo“, des ersten Werkes von Frauke Bassin, das 2019 unter dem Verlag TWENTYSIX erschien und das an ein mit hochentzündlichem Ethanol entfachtes Feuer erinnert. Denn aus der Ferne betrachtet umspielt das warme Leuchten der züngelnden Flammen die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen der mutigen Frieda und dem weltoffenen Hugo ereignet, doch je weiter sich der Leser dem Flüstern der Hitze nähert, desto bedrohlicher wird das Knistern und desto stechender der wabernde Rauch. Es ist die Realität, die, eingeflochten in die märchenhafte Idylle, mit kritisch empörten Blick und scharfzüngiger Ausdrucksweise zwischen den Zeilen Gestalt annimmt. Das Äußere gibt meist wenig Aufschluss über das Innere. „Hugo“ beweist, dass der erste Eindruck meist täuscht und wenig über das verborgene Potential verrät. Es wirkt wie eine einfache Romanze. Etwas mystischem Flair als Geheimzutat, die Erzählperspektive eines alten Pastors, grüner Buchumschlag und fertig ist der Debütroman. Doch dann beginnt das Lesen. Oder eher das Eintauchen. Aufschrecken. Ein bestürzter Pastor spricht von Beichten, Geschichten, die ihn – so glaubte er – nicht mehr aus der Fassung zu bringen vermögen. Die Geschichte von Frieda, mit der er sich schriftlich und gedanklich auseinandersetzt, erschüttert jedoch nicht nur seine Wirklichkeitswahrnehmung, er hinterfragt zudem seinen Glauben, die Frage der absoluten Gerechtigkeit und vor allem die Entwicklung der Menschheit in ihrer Bildung und Moral. Die Autorin Frauke Bassin, die 1967 in Marburg geboren wurde und heute in Husum lebt, studierte Literatur und Medienwissenschaften, unterrichtet Deutsch, Literatur und Deutsch als Fremdsprache und schrieb den Roman „Hugo“ innerhalb von zwei Jahren. Ihre Geschichte handelt von der Auferstehung eines Wikingers aus Haithabu, der eines Tages aus seinem Grab hinter dem Haus von Frieda, wo einst eine entscheidende Schlacht ausgetragen wurde in deren Verlauf er sein Leben verlor, emporsteigt. Unwissend darüber, dass er 1000 Jahre Zeitgeschichte verpasst hat, empfängt Frieda ihn in ihrem Heim, gibt ihm den Namen Hugo und klärt ihn daraufhin über die Neuheiten und Probleme des 21. Jahrhunderts auf. Hugo erhält eine neue Identität, die ihn vor der raubtierhaften Neugierde der Bevölkerung schützt und versucht, sich ins alltägliche Leben zu integrieren, indem er der freiwilligen Feuerwehr beitritt. Währenddessen verlieben sich Frieda und er ineinander, heiraten und unternehmen eine Hochzeitsreise nach Tansania, die Hugo eine weitere Möglichkeit gibt, die Welt in all ihren Facetten kennen zulernen und um einige der globalen Probleme mit eigenen Augen zu sehen. Zurück in Deutschland hat Hugo seinen ersten Feuerwehreinsatz, der beinahe tödlich endet, die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zieht und schließlich nicht nur für Frieda und Hugo, sondern auch für ihr gesamtes Umfeld – sogar den Leser - alles ändert. „Hugo“ ist zwar mit der Gestalt eines Feuers vergleichbar, wirft den Leser jedoch ins kalte Wasser. Anfänglich verwirrt über die Selbstverständlichkeit, mit der die Protagonistin den schweigsamen, bewaffneten Fremden bei sich aufnimmt, wächst die Irritation, als Frieda sofort zu erkennen scheint, dass es sich um einen längst verstorbenen Wikinger handelt. Ob es die Naivität oder der Mut ist, die Frieda antreiben, ist unklar und ebenso wird nicht deutlich, wie Frieda derartig von der Idee überzeugt sein könne, einem wahrhaftigen Wikinger gegenüber zu stehen und nicht etwa einem verstörten Live-Rollenspiel Darsteller. Da die Geschichte aus der Sicht des Pastors verfasst wurde, der das Gehörte verschriftlicht, bekommt der Leser wenig Einblicke in die Gedankenwelt der Protagonisten, die womöglich insbesondere das Verhalten von Frieda erklärt hätten. Doch womöglich wird diese Ungläubigkeit des Lesers bewusst hervorgerufen, um diesem die eigene vorurteilsbelastete und misstrauische Denkweise vor Augen zu führen, die im Kontrast steht zu Friedas Vertrauen in das Gute im Menschen. Dass sie auf der anderen Seite äußerst gesellschaftskritisch und offensiv auf die Geschehnisse und Probleme in der Politik, Religion, Bildung und dem gesellschaftlichen System reagiert, zeigt ihren vielseitigen Charakter und ihren Intellekt, der Hugo in einem langwierigen Lernprozess über das Leben unserer Zeit in seiner Meinungsbildung prägt. „Angst beherrscht die Menschen und deshalb sammeln, klauben und horten sie. (…) Kapitalismus bestünde nicht ohne die Angst der Menschen etwas zu verlieren.“ Doch trotz seiner Wissbegierde empfindet Hugo die notwendige Integration als inneren Kampf. Er muss seine Identität, Werte und Normen und seine Herkunft verleugnen, um von einer unerbittlichen Welt akzeptiert zu werden, die jegliche Andersartigkeit zum Teufelswerk degradiert. „Die Wahrheit würde dich zu einem Monster in irgendwelchen Laboren machen.“ Es sind Aussagen, die derart gewaltig sind, dass sie nicht nur zum Nachdenken anregen. Sondern zum Aufregen. „Ich denke an den Reichtum, den unermesslichen Reichtum einzelner Menschen und Institutionen“ Zum Diskutieren. „Die Theorie zu veröffentlichen, ist so, als würde man einen Mord begehen.“ Zum Hinterfragen. „Geschichten von Mördern oder solchen, die Mörder werden sollten“ Zum wütend und traurig werden. „‘Aber wie kommt es zu diesen Ungerechtigkeiten?‘, fragte Hugo und betrachtete einen kleinen Jungen, der ihn betrachtete und dessen gelbes, schmutziges T-Shirt die blaue Aufschrift Nestle trug und über dem runden Bauch des mageren Jungen spannte.“ Es sind unfassbare Bilder, die uns die weiche Daunendecke des Luxus und Wohlstands wegziehen, in die wir uns blind einhüllten, um unsere Verantwortung gegenüber der Welt zu verdrängen. Es ist kein Wunder, dass der Pastor literweise Alkohol brauchte, um Friedas Geschichte aufzuschreiben, denn das Gefühl der Schuld, des Ertappt Werdens der eigenen Untätigkeit und der Machtlosigkeit wiegt zu viel für einen allein. Wir sind Teil einer ungebildeten, kapitalistischen Bevölkerung, die nicht über ihre Landesgrenze hinaus blickt. Wir ignorieren nicht nur die Probleme anderer, wie erschaffen diese. Wir hängen Preisschilder an unsere Werte. Denn solange der Gewinn hoch genug ist, ist sogar die Moral käuflich. Hugo und Frieda sähen Kritik wie Blumensamen, denn sie hoffen, dass Veränderungen erblühen. Als Hugo, obwohl er sich nicht hat aufstellen lassen, zum Bürgermeister gewählt wird, war die erste Frage, die ich mir unverzüglich stellte: Warum er und nicht Frieda? Schließlich ist sie diejenige, die sich von Beginn an kritisch äußert und es sind ihre Gedanken und Erwartungen, die Hugo hinaussendet. Doch zum Ende des Buches wird deutlich, dass dieses Amt notwendig ist, um seine Funktion in der Geschichte darzustellen. Der polarisierende Untote ist ein Botschafter, der wie ein Prediger verehrt wird, obwohl er nur die Einsicht der Menschen im Fokus hat. Anstatt auf einen Helden zu warten, der ihnen die Richtung weist, sollen wir selbst vorrangehen, uns unseren eigenen Weg bahnen und nicht nur protestieren, sondern selbst das Richtige tun. Während Frieda in bedachter Aufbruchsstimmung „Who´ll come with me“ summt, bin ich mir sicher, dass die Antwort „Wir alle“ heißen muss. Merle Andresen wrote:„Hugo“. Ein vermeintlich unscheinbarer Name, mit einer riesigen Aussage. Die Autorin Frauke Bassin schafft mit ihrem neusten Roman „Hugo“ aus dem Jahre 2019 publiziert im Twentysix Verlag eine Figur, die zum Nachdenken und Aufklären anregt. .. Die hilfsbereite Frieda nimmt Hugo bei sich auf und kümmert sich liebevoll um ihn. Beide versuchen die wahre Identität von Hugo zu verschleiern, aus Angst er könnte .. Durch ihre besondere Beziehung entwickelt sich schnell ein Gefühl von Liebe und sie werden ein Paar. Frieda zeigt Hugo die moderne Welt mit deren Vorzügen, aber auch mit den immer wieder auftretenden Nachteilen und Problemen. .. Durch seine Reise durch die moderne und für ihn unbekannte Welt fängt Hugo an bestimmte Themen zu hinterfragen. Er übernimmt Verantwortung und bedient sich letztlich seines eigenen Verstandes. Die emotionale und zum Nachdenken anregende Geschichte wird durch einen, dem Alkoholkonsum nicht abgeneigten, Pastor erzählt. Dieser fängt an das Leben und seinen Arbeitgeber die Kirche zunehmend kritischer zu betrachten. Die studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin Frauke Bassin zeigt auf einer sprachlich rhetorischen geschickten Art und Weise, welche Missstände in der Welt existieren. Durch ihr sprachliches Können bindet die Autorin ihre Leser an ihren emotionsweckenden Roman. Der Roman bildet eine gute Kombination aus Geschichte, Fiktion und Realität. Dabei lädt „Hugo“ zum Mitfühlen, zum Nachdenken und zum Diskutieren ein. Die Emotionen beim Lesen kochen hoch. Dennoch holt die zarte Liebesgeschichte zwischen Hugo und Frieda die Leser immer wieder in die gegenwärtige Welt zurück.„Es fühlte sich an, als ob sich mein Körper mit seinem verbinde, als ob wir von diesem Moment an nicht zwei, sondern nur noch ein Blutkreislauf waren. In seinen Augen sah ich das gleiche Staunen, wie es mich durchfuhr“, sagte sie und zum ersten Mal verzog sich ihr Mund zu einem kleinen Lächeln und Liebe leuchtete aus ihren so traurigen Augen.“ Ob die Institution der Kirche, der Glauben, der Kapitalismus, das Bildungssystem, die Umwelt oder die Politik. „Hugo“ weist auf viele problemreiche und diskussionswürdige Themen hin. Kaum etwas wird ausgelassen oder nicht kritisch beäugt. „Wenn die Gier nicht so maßlos wäre, wäre es eine gute Wirtschaftsform. Wenn wir mehr Verantwortung für alle ringsherum und für die Zukunft übernähmen. Wenn wir endlich begriffen, dass die Erfüllung eines Wunsches der Türöffner für den nächsten Wunsch ist.“ Dennoch will die Autorin nicht nur kritisieren. Sie will Veränderungen in den Köpfen der Menschen erreichen. Aufmerksam machen. Die Menschen ermuntern Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu denken und zu handeln. Wie eins der Philosoph Immanuel Kant schon sagt: „Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Durch Hugos fast schon kindliche Neugier erfahren wir viel über den Menschen und sein oft als selbstverständlich betrachtetes Leben mit seinen reichhaltigen Konsumgütern: „„Bist du reich?“ Er schaute sich um. „Gehört das ganze Haus dir? Wohnst du hier alleine? Wo ist dein Mann?“ [...] .. Durch Hugo, aber auch besonders durch Frieda, die Hugo erste die entscheidenden Denkanstöße gibt, fängt der Leser an die Welt mit anderen Augen zu sehen. Zu hinterfragen. Zu denken. Verantwortung zu übernehmen. „Ein letztes Mal: Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“ Kritisch zu betrachten ist jedoch das fade Cover des Romans. Die dunkle und monotone Gestaltung präsentiert das Werk nicht seinem Anspruch entsprechend. Es wirkt langweilig und nicht aussagekräftig. Ein Werk, welches jedoch eine enorme Aussagekraft besitzt, muss auch ein repräsentatives Cover erhalten. Es ist oft der Fall, dass der erste Eindruck von einem Buch zählt. „Hugo“ sollte und muss sich nicht verstecken! Er muss der Welt gezeigt werden! Des Weiteren ist der Roman mit vielerlei kritischen und schweren Themen behaftet. Ein einmaliges lesen reicht oft nicht aus, um alle Aussagen auf einmal wahrzunehmen. Dennoch lohntes sich, die dichte an Themenfülle erneut zu erkunden, um alle Aussagen zu erfassen. Zudem muss der Leser dieses Romans sich die Zeit nehmen und ruhig auch mal ein paar Sekunden oder Minuten länger auf einer Seite verharren. Um nachzudenken. Um zu reflektieren. „Liebe, Respekt, Verantwortung!“ ist nur eine kleine Aussage des Romans, mit einer riesigen Wirkung. „Hugo“ öffnet die Augen. „Hugo“ lehrt die Themen kritisch zu betrachten. „Hugo“ zeigt Möglichkeiten auf. „Hugo“ regt zu Veränderungen an. Zum Anpacken. Zum Machen. Zum Denken. „Ich glaube, dass der Schlüssel in der Bildung steckt.“ „Hugo“ ein Roman mit Aussage. Ein Roman mit Charakter. Frauke Bassin spricht Themen an, die oft verschwiegen und unter den Tisch gekehrt werden. Sie äußert frei ihre Meinung und nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Leser muss sich, ob er will oder nicht, mit den Themen auseinandersetzen. Ein spannendes und kritisches Buch verpackt in einer emotionalen Liebesgeschichte. „Hugo“ wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Roman wird Menschen zum Denken anregen. Zum Verändern. Zum Verbessern. Eine absolute Leseempfehlung!Spoiler Alert, ganze Rezession von Merle AndresenHugo – der Denkende „Hugo“. Ein vermeintlich unscheinbarer Name, mit einer riesigen Aussage. Die Autorin Frauke Bassin schafft mit ihrem neusten Roman „Hugo“ aus dem Jahre 2019 publiziert im Twentysix Verlag eine Figur, die zum Nachdenken und Aufklären anregt. Alles fängt vor über 1000 Jahren an. Als der Wikinger Hugo, der eigentlich Andri heißt und ein Jarlssohn aus Haithabu ist, bei einen Kampf um das Leben kommt. Hugo wird in einem Hünengrab bestattet. Doch plötzlich stürmt er, 1000 Jahre später, vom Kampf gezeichnet, aber quicklebendig in seiner Wikingerkleidung, in das Haus der alleinwohnenden 30-jährigen Frieda aus Angeln in Schleswig-Holstein. Die hilfsbereite Frieda nimmt Hugo bei sich auf und kümmert sich liebevoll um ihn. Beide versuchen die wahre Identität von Hugo zu verschleiern, aus Angst er könnte als Forschungsobjekt in irgendwelchen Laboren enden. Durch ihre besondere Beziehung entwickelt sich schnell ein Gefühl von Liebe und sie werden ein Paar. Frieda zeigt Hugo die moderne Welt mit deren Vorzügen, aber auch mit den immer wieder auftretenden Nachteilen und Problemen. Unter anderem besuchen sie Haithabu und reisen nach Afrika. Zu dem tritt Hugo der Freiwilligen Feuerwehr bei und letztlich führt es ihn in die Politik. Durch seine Reise durch die moderne und für ihn unbekannte Welt fängt Hugo an bestimmte Themen zu hinterfragen. Er übernimmt Verantwortung und bedient sich letztlich seines eigenen Verstandes. Die emotionale und zum Nachdenken anregende Geschichte wird durch einen, dem Alkoholkonsum nicht abgeneigten, Pastor erzählt. Dieser fängt an das Leben und seinen Arbeitgeber die Kirche zunehmend kritischer zu betrachten. Die studierte Literatur- und Medienwissenschaftlerin Frauke Bassin zeigt auf einer sprachlich rhetorischen geschickten Art und Weise, welche Missstände in der Welt existieren. Durch ihr sprachliches Können bindet die Autorin ihre Leser an ihren emotionsweckenden Roman. Der Roman bildet eine gute Kombination aus Geschichte, Fiktion und Realität. Dabei lädt „Hugo“ zum Mitfühlen, zum Nachdenken und zum Diskutieren ein. Die Emotionen beim Lesen kochen hoch. Dennoch holt die zarte Liebesgeschichte zwischen Hugo und Frieda die Leser immer wieder in die gegenwärtige Welt zurück.„Es fühlte sich an, als ob sich mein Körper mit seinem verbinde, als ob wir von diesem Moment an nicht zwei, sondern nur noch ein Blutkreislauf waren. In seinen Augen sah ich das gleiche Staunen, wie es mich durchfuhr“, sagte sie und zum ersten Mal verzog sich ihr Mund zu einem kleinen Lächeln und Liebe leuchtete aus ihren so traurigen Augen.“ Ob die Institution der Kirche, der Glauben, der Kapitalismus, das Bildungssystem, die Umwelt oder die Politik. „Hugo“ weist auf viele problemreiche und diskussionswürdige Themen hin. Kaum etwas wird ausgelassen oder nicht kritisch beäugt. „Wenn die Gier nicht so maßlos wäre, wäre es eine gute Wirtschaftsform. Wenn wir mehr Verantwortung für alle ringsherum und für die Zukunft übernähmen. Wenn wir endlich begriffen, dass die Erfüllung eines Wunsches der Türöffner für den nächsten Wunsch ist.“ Dennoch will die Autorin nicht nur kritisieren. Sie will Veränderungen in den Köpfen der Menschen erreichen. Aufmerksam machen. Die Menschen ermuntern Verantwortung zu übernehmen und selbständig zu denken und zu handeln. Wie eins der Philosoph Immanuel Kant schon sagt: „Sapere aude – Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ Durch Hugos fast schon kindliche Neugier erfahren wir viel über den Menschen und sein oft als selbstverständlich betrachtetes Leben mit seinen reichhaltigen Konsumgütern: „„Bist du reich?“ Er schaute sich um. „Gehört das ganze Haus dir? Wohnst du hier alleine? Wo ist dein Mann?“ [...] „Das ist fast so viel, wie das Land auf dem ganz Haithabu stand“, sagte er schließlich.“ Durch Hugo, aber auch besonders durch Frieda, die Hugo erste die entscheidenden Denkanstöße gibt, fängt der Leser an die Welt mit anderen Augen zu sehen. Zu hinterfragen. Zu denken. Verantwortung zu übernehmen. „Ein letztes Mal: Wir brauchen den Mut – resultierend aus der Fähigkeit selbst zu denken – selbst zu denken!“ Kritisch zu betrachten ist jedoch das fade Cover des Romans. Die dunkle und monotone Gestaltung präsentiert das Werk nicht seinem Anspruch entsprechend. Es wirkt langweilig und nicht aussagekräftig. Ein Werk, welches jedoch eine enorme Aussagekraft besitzt, muss auch ein repräsentatives Cover erhalten. Es ist oft der Fall, dass der erste Eindruck von einem Buch zählt. „Hugo“ sollte und muss sich nicht verstecken! Er muss der Welt gezeigt werden! Des Weiteren ist der Roman mit vielerlei kritischen und schweren Themen behaftet. Ein einmaliges lesen reicht oft nicht aus, um alle Aussagen auf einmal wahrzunehmen. Dennoch lohntes sich, die dichte an Themenfülle erneut zu erkunden, um alle Aussagen zu erfassen. Zudem muss der Leser dieses Romans sich die Zeit nehmen und ruhig auch mal ein paar Sekunden oder Minuten länger auf einer Seite verharren. Um nachzudenken. Um zu reflektieren. „Liebe, Respekt, Verantwortung!“ ist nur eine kleine Aussage des Romans, mit einer riesigen Wirkung. „Hugo“ öffnet die Augen. „Hugo“ lehrt die Themen kritisch zu betrachten. „Hugo“ zeigt Möglichkeiten auf. „Hugo“ regt zu Veränderungen an. Zum Anpacken. Zum Machen. Zum Denken. „Ich glaube, dass der Schlüssel in der Bildung steckt.“ „Hugo“ ein Roman mit Aussage. Ein Roman mit Charakter. Frauke Bassin spricht Themen an, die oft verschwiegen und unter den Tisch gekehrt werden. Sie äußert frei ihre Meinung und nimmt kein Blatt vor den Mund. Der Leser muss sich, ob er will oder nicht, mit den Themen auseinandersetzen. Ein spannendes und kritisches Buch verpackt in einer emotionalen Liebesgeschichte. „Hugo“ wird noch lange im Gedächtnis bleiben. Der Roman wird Menschen zum Denken anregen. Zum Verändern. Zum Verbessern. Eine absolute Leseempfehlung! ------ 1 Hugo, S. 14. Ebd., S. 104 - 105. 3 Kant, Immanuel. 4 Hugo, S. 27 - 28. 5 Ebd., S. 150.
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Andreas Wicky aus Männedorf (Schweiz) ist Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Winterthur im Kanton Zürich. Gegen Herrn Wicky wurde mehrfach wegen Sexuelle Belästigung mit Nötigung und Amtsmissbrauch ermittelt. Zusätzlich laufen aktuell gegen seiner Person mehrere interne Ermittlungen wegen des Verdachts von Besitz und Verbreitung von Kinderpornographie und Kindesmissbrauches. Er ist Präsident des Kinderchor-Kaltbrunn und gehört zum Vorstand der Ehemaligen Schweizer Gardisten. https://staatsanwaltschaften.zh.ch/=Andreas Wicky
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Auf diesen Kanal werden zukünftig Podcast zu den Themen Technik, Linux, gaming und vieles mehr laufen. Diese könnt ihr euch anhören und hier Kostenlos Herunterladen. Ich werde das Thema Podcast so Managen, dass pro Staffel über ein einziges Thema mit verschiedenen Menschen mit verschiedenen Ansichten reden. Eine Staffel entspricht 10 Folgen. Eine folge soll ca 1 Stunde lang sein. Freut euch also auf das was auf diesen Kanal kommen wird. Mit freundlichen Grüßen Marc Mani Mader
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#Freiheit &#10004;#Anarchismus &#10004;#Antifaschismus &#10004;#Feminismus &#10004;#Technologie &#10004;#Linux &#10004;#FOSS &#10004;Schaut Euch darüber hinaus einfach ein wenig meine Beiträge an und scheut Euch nicht zu fragen wenn etwas nicht klar ist. Ihr könnt mich auch gerne in Beiträgen erwähnen. Das geht auch wenn wir noch nicht miteinander Teilen. Die Anleitung dazu findet sich hier.Dieser Account ist einer von mehreren die ich auf Diaspora nutze. Leider ist die Entwicklung der Diaspora-Software noch nicht so weit das ich alles über einen Account laufen lassen kann. Ich nutze diesen Account (ravenbird@diaspora.town) für Sachen rund ums Thema Anarchismus, Politik etc.. Momentan gibt es folgende Accounts:ravenbird@diaspora.town(Alles rund ums Thema Anarchismus und Politik)ravenbird@kitsune.click(Alles Private)rabenvogel@nerdpol.ch(Sachen die mit meinen persönlichen Glauben zusammenhängen)aktuelles@a.grumpy.world(Nachrichten und Informationen)MottoEinzig der Mensch selbst setzt seinem Denken Grenzen!Informationen» Analyse & Kritik» Direkte Aktion» Jungle World» Linksunten» Lower Class Magazin» re:volt» Syndikalismus's Blog» Telepolis» ...AvatarIch bin schon einige Male gefragt worden wofür mein Avatar/Profilbild steht. Es symbolisiert meine politische Ausrichtung und Ansichten.Was ich lösche und welche Accounts ich sperreIch lösche grundsätzlich alle Kommentare mit menschenfeindliche Aussagen. Zu menschenfeindlichen Ideologien zähle ich nebenbei bemerkt auch den Kapitalismus. Also braucht es auch ein überzeugter Kapitalismusfreund oder ein Neoliberaler gar nicht erst bei mir probieren. Accounts sperre ich wenn mit ihnen menschenfeindliche Beiträge eingestellt und Kommentar gepostet werden. Ich mache das alles ganz ohne Kommentar oder Hinweis für den Betroffenen. Das schränkt btw. auch nicht die Meinungsfreiheit der Betreffenden ein. Sie können Beiträge von mir weitersagen und dann in der weitergesagten Version kommentieren und sie können auch eigene Beiträge einstellen.KontaktXMPP: ravenbird@jabber.ccc.de(Verschlüsselung via OMEMO)LizenzAlle von mir selbst erstellen Inhalte in Beiträgen und Kommentaren stehen so nicht anders angegeben unter Public Domain Lizenz, sprich sie sind gemeinfrei. Natürlich wäre es schön wenn ich als Autor erwähnt würde. Im Zweifelsfall einfach anfragen! &#128512;OrtIm Südwesten der BananenrepublikGeschlechtNen Regenbogen scheißendes Einhorn!
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#Privat &#10004;#Persönlich &#10004;#Ravenbird &#10004;#Rabenvogel &#10004;#Philosophie &#10004;#Technologie &#10004;#Linux &#10004;#FOSS &#10004;Schaut Euch darüber hinaus einfach ein wenig meine Beiträge an und scheut Euch nicht zu fragen wenn etwas nicht klar ist. Ihr könnt mich auch gerne in Beiträgen erwähnen. Das geht auch wenn wir noch nicht miteinander Teilen. Die Anleitung dazu findet sich hier.Dieser Account ist einer von mehreren die ich auf Diaspora nutze. Leider ist die Entwicklung der Diaspora-Software noch nicht so weit das ich alles über einen Account laufen lassen kann. Ich nutze diesen Account (ravenbird@kitsune.click) für persönliche und private Inhalte.. Momentan gibt es folgende Accounts:ravenbird@diaspora.town(Alles rund ums Thema Anarchismus und Politik)ravenbird@kitsune.click(Alles Private)rabenvogel@nerdpol.ch(Sachen die mit meinen persönlichen Glauben zusammenhängen)aktuelles@a.grumpy.world(Nachrichten und Informationen)MottoEinzig der Mensch selbst setzt seinem Denken Grenzen!AvatarIch bin schon einige Male gefragt worden wofür mein Avatar/Profilbild steht. Da ich auf Diaspora unter Ravenbird bekannt bin, wollte ich eine etwas privatere Variante eines Rabenvogels. Und so bin ich beim Raben Socke gelandet.Was ich lösche und welche Accounts ich sperreIch lösche grundsätzlich alle Kommentare mit menschenfeindliche Aussagen. Zu menschenfeindlichen Ideologien zähle ich nebenbei bemerkt auch den Kapitalismus. Also braucht es auch ein überzeugter Kapitalismusfreund oder ein Neoliberaler gar nicht erst bei mir probieren. Accounts sperre ich wenn mit ihnen menschenfeindliche Beiträge eingestellt und Kommentar gepostet werden. Ich mache das alles ganz ohne Kommentar oder Hinweis für den Betroffenen. Das schränkt btw. auch nicht die Meinungsfreiheit der Betreffenden ein. Sie können Beiträge von mir weitersagen und dann in der weitergesagten Version kommentieren und sie können auch eigene Beiträge einstellen.KontaktXMPP: ravenbird@jabber.ccc.de(Verschlüsselung via OMEMO)LizenzAlle von mir selbst erstellen Inhalte in Beiträgen und Kommentaren stehen so nicht anders angegeben unter Public Domain Lizenz, sprich sie sind gemeinfrei. Natürlich wäre es schön wenn ich als Autor erwähnt würde. Im Zweifelsfall einfach anfragen! OrtIm Südwesten der BananenrepublikGeschlechtNen Regenbogen scheißendes Einhorn!Account gestartet am:Oktober 2018
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Entwickeln, laufen, klettern.
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Deutscher Let's Player, Germanistik Student, Rollenspieler, Internetfreund und seltsamer Vogel. Ich bin gern divers. Youtuber und Mehr=Diverse Themen die mir über den Weg laufen.
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